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Wir-Urbanismus – 05.11.2019

Von Asamblea bis zum Volksbegehren – Die Urbane Liga stellt ihren Werkzeugfächer vor

Der neue Wekzeugfächer der Urbanen Liga. Foto: Team stadtstattstrandDer neue Wekzeugfächer der Urbanen Liga. Foto: Team stadtstattstrand

Asamblea oder Volksbegehren - Dies sind nur zwei der auf über 70 Fächer-Seiten gesammelten Methoden die helfen sollen, sich als Stadtgestalter in Prozesse einzubringen. Die als Fächer gestaltete Methodensammlung möchte kommunale und zivilgesellschaftliche Stadtmacher eine zugängliche Übersicht von Methoden bieten. Dazu wurden in einem Crowdsourcing-Prozess eine Vielzahl an Werkzeugen der Mitgestaltung in der Stadt gesammelt und nach Durchführbarkeit bewertet.

Stadtentwicklung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie bedarf eines Kulturwandels in der Planung. Neben den althergebrachten Instrumenten zur Beteiligung benötigt es auch eine Verankerung des Diskurses über Stadtentwicklung in den Alltag der Menschen. Leicht zugängliche Methoden und eine ermöglichende Verwaltung sind die Grundbedingung für die Mitgestaltung. Die „Urbane Liga“ ist ein Bündnis bestehend aus 34 jungen Menschen. Diese werden vom „Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)“ und „Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat“ gefördert. In der Initiative sollen junge Menschen selbstverwaltet über die zukünftige Gestalt der Städte und über die nötigen Methoden Städte zu gestalten diskutieren. Im Rahmen des zweiten Denklabors “Mitwirkung und Mitgestaltung” welches im November 2018 im Berliner Haus der Statistik stattfand, wurden verschiedene bestehende Werkzeuge der Mitgestaltung in einem Crowdsourcing Prozess auf über 120 Karteikarten gesammelt. Ergebnis war die als Fächer gestaltete Methodenübersicht. Diese ist aber nicht nur eine Sammlung bekannter Methoden. Sie wurden im Vorfeld durch einen Crowdsourcing-Prozess auf Ihre Praktikabilität getestet. Mit der Leitfrage „Welche Werkzeuge der Mitwirkung und Mitgestaltung kennst du, magst du, wendest du an?“ wurden alle bekannten Instrumente zur Beteiligung gesammelt und dann in Diskussionen von Kleingruppen geclustert und bewertet. Die als wertvoll betrachteten Tools zeichneten sich durch Ihre Umsetzbarkeit im Alltag aber auch durch ihre Durchführbarkeit aus. Laura Bruns vom Team stadtstattstrand, welches die Urbane Liga in der Erstellung des Werkzeugfächers begleitete, verknüpft damit die Hoffnung, dass der Fächer das Konstrukt Stadt aus Stadtverwaltung, Politik und Teilhabe weniger komplex und leichter verständlich macht und so immer mehr Menschen zum Mitmachen anzustiften.

Der Werkzeugfächer ist unter folgendem Link zum download verfügbar www.urbane-liga.de.

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