Neues – Wohnungsbau

Panorama – 25.04.2016

120 Zimmer für 1 Euro

Habiflex in Dorsten-Barkenberg © StadtBauKultur NRW I Fotografin: Christine KämmererHabiflex in Dorsten-Barkenberg © StadtBauKultur NRW I Fotografin: Christine Kämmerer

Ein Mehrfamilienhaus mit 40 Wohnungen, mehr als 3.000 Quadratmeter Grundstück in grüner Umgebung. Kaufpreis: 1 Euro. Hinter diesem auf den ersten Blick unglaublichen Schnäppchen steckt das „Habiflex“, ein experimentelles Wohngebäude von 1974 in Dorsten-Barkenberg. Mit öffentlichen Geldern gefördert und mit Preisen ausgezeichnet war der Bau neben der Metastadt und der Finnstadt eines der Vorzeigeprojekte der „Neuen Stadt Wulfen“, die im Zuge der Nordwanderung des Ruhrbergbaus in den 1960er und 1970er Jahren für 50.000 Menschen geplant wurde. Aber nicht nur Wirtschaft und Bevölkerung wuchsen nicht im erhofften Maße. Auch die städtebaulichen und architektonischen Experimente scheiterten vielfach. Das Habiflex zeichnete sich vor allem durch seine flexible Grundrissgestaltung aus.

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UmBauKultur – 04.04.2016

Auf dem Dach und in der Lücke – Wohnflächenpotenziale

Venloer Straße in Köln Ehrenfeld I Fotograf: Sebastian BeckerVenloer Straße in Köln Ehrenfeld I Fotograf: Sebastian Becker

Bis zu 400.000 neue Wohnungen pro Jahr werden Prognosen zufolge deutschlandweit bis 2030 benötigt ­– aufgrund der steigenden Zahl von Ein-Personen-Haushalten, höherer Wohnflächennachfrage und Zuwanderung aus dem Ausland. Nur ein kleiner Teil davon wird durch Umbau und Umnutzung im Bestand gewonnen werden können. Das „Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen“ und die darin zusammengeschlossenen Akteure aus Bund, Ländern, Kommunen und Wohnungswirtschaft setzen in ihren aktuellen „Wohnungsbauoffensiven“ auch auf Neubau. Um dennoch den Anforderungen an Umwelt- und Ressourcenschonung zu entsprechen und dem Ziel der Bundesregierung, die tägliche Flächeninanspruchnahme bis 2030 auf 30 Hektar zu senken, näherzukommen, wird dabei auch nach Alternativen zur Neuerschließung von Bauland gesucht.

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LebensRäume – 29.11.2015

Bauen im Fokus der Inklusion

Wie hoch ein Bordstein ist, wie viele Stufen im öffentlichen Raum überwunden werden müssen und wie eng Aufzüge sein können, merkt man oft erst, wenn man mit Kinderwagen, Krücken oder großem Koffer unterwegs ist. Für Menschen mit motorischen, sensorischen und kognitiven Behinderungen sind diese Hürden jedoch alltägliche Erfahrungen. Eine barrierefreie Gestaltung der baulichen Umwelt ermöglicht ihnen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Erforderlich sind dafür qualifizierte Ingenieurleistungen und kreative technische Lösungen, die mit gestalterischen, praktischen und wirtschaftlichen Aspekten im Planungs- und Bauprozess in Einklang gebracht werden müssen. Über die Möglichkeiten und Herausforderungen des barrierefreien Bauens diskutieren Vertreter aus Politik, Planung und Gesundheitswesen bei der Veranstaltung „Bauen im Fokus der Inklusion“, zu der die Ingenieurkammer-Bau NRW im Rahmen der DeubauKOM am 14. Januar 2016 in Essen einlädt.

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LebensRäume – 06.11.2015

Gutes Leben in der Hustadt

Bochum-Hustadt © Sebastian BeckerBochum-Hustadt © Sebastian Becker

Die Bochumer Hustadt ist ein Musterbeispiel für den Großsiedlungsbau der 1960er und 70er Jahre – und dafür, dass diese Bestände auch heute noch eine große Lebensqualität bieten können. 3.000 Menschen aus über 40 Nationen leben in den 4- bis 14-geschossigen Häusern, die sich hoch verdichtet um zwei Quartiersplätze gruppieren. Sowohl die Häuser als auch der öffentliche Raum wurden in den vergangenen Jahren im Rahmen des Programms Stadtumbau West saniert und aufgewertet. Wie lebendig und vielfältig das Leben in der Hustadt heute ist, zeigt ein neuer Film, in dem viele Menschen zu Wort kommen, die im Quartier wohnen oder arbeiten.

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StadtGespräche – 06.11.2015

NRW lebt. – Anders. Neu. Originell.

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (AKNW) sucht im Augenblick innovative und originelle Wohn-, Arbeits- und Lebenskonzepte, mit denen die Vielfalt des modernen städtischen Lebens dargestellt und so öffentlich zur Diskussion gestellt werden soll. Hintergrund ist die Suche nach neuen baulichen Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels. Bewerben können sich Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner, Bauherrinnen und Bauherren und Architektinnen und Architekten sowie Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner mit ihren Projekten.

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LebensRäume – 16.10.2015

Neue Wohnkonzepte – zwei Ausstellungen in Frankfurt und Berlin

Gleich zwei aktuelle Ausstellungen widmen sich dem Thema Wohnen: In Frankfurt am Main zeigt das Deutsche Architekturmuseum unter dem Titel „DAHEIM“ Konzepte für das Bauen und Wohnen in Gemeinschaft. Um die „Wohnungsfrage“ geht es auch bei der gleichnamigen Ausstellung im Haus der Kulturen der Welt in Berlin, die am 23. Oktober 2015 eröffnet wird.

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LebensRäume – 07.09.2015

Es wird zu viel am falschen Ort gebaut

Über 245.000 Wohnungen sind 2014 in Deutschland gebaut worden, so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. Im laufenden Jahr wird sich der Trend noch verstärken. Entspannt sich durch diesen Bauboom die Wohnungsnot in den Großstädten von München, Köln, Berlin? Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) widerspricht dem entschieden. Dieses Niveau an Bautätigkeit würde zwar künftig den Wohnungsbedarf decken, allerdings ist die ungleiche regionale Verteilung des Bauens das große Problem.

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LebensRäume – 17.07.2015

Ein Zuhause für Obdachlose

Mobile Unterkunft auf dem Ottoplatz in Köln-Deutz © Tim RienietsMobile Unterkunft auf dem Ottoplatz in Köln-Deutz © Tim Rieniets

Im kommenden Jahr werden in Deutschland 380.000 Menschen wohnungslos sein, ein Anstieg um 33 Prozent im Vergleich zu 2013, so schätzt die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe. Die wesentlichen Ursachen sind ein starker Anstieg der Mietpreise, insbesondere in den Ballungsgebieten, und gleichzeitig eine verstärkte Zunahme der Verarmung der unteren Einkommensgruppen. Manche Obdachlose setzen auf Eigeninitiative oder suchen Unterstützer, um von der Straße zu kommen.

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Neues – Wohnungsbau

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