Neues – Umnutzung

LebensRäume – 04.09.2017

Aus Woolworth wird betreutes Wohnen

Ein neues Umbauprojekt in Stolberg: Vor 46 Jahren eröffnete dort das Kaufhaus Woolworth eine Filiale in der Salmstraße. Von dem vierstöckigen Gebäude wurden anfangs zwei Etagen durch das Kaufhaus belegt. Seit mehreren Jahren findet der Verkauf nur noch im Erdgeschoss statt. Nachdem Woolworth die Immobilie an einen Investor veräußert hatte, begannen die Planungen für den Umbau der oberen drei Stockwerke, während das Erdgeschoss weiterhin als Verkaufsfläche genutzt wird.
Die in den anderen Stockwerken eingerichteten Wohnungen werden barrierefrei gestaltet. Das so entstandene Angebot richtet sich insbesondere an muslimische Senioren mit türkischen Wurzeln. Grund dafür ist eine steigende Zahl an Einwanderer der ersten oder zweiten Generation, die einen europäischen Lebensstandard gewohnt sind.

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Wir-Urbanismus – 02.06.2017

Wohin mit dem Tresor? Bankfilialen umnutzen

Eine seit 2011 leer stehende Bankfiliale in Bochum-Wattenscheid. © StadtBauKultur NRW Eine seit 2011 leer stehende Bankfiliale in Bochum-Wattenscheid. © StadtBauKultur NRW

Schon seit längerem verändert sich die Rolle von Bankfilialen in der Stadt. In vielen Stadtteilen sind sie bereits verschwunden, jetzt sind zunehmend auch die Innenstadtfilialen betroffen. Auch wenn die Hauptfiliale oft noch zentral zu finden ist, sind kleinere Filalen in den vergangenen Jahrzehnten bereits aus den Kernzonen der Einkaufsstraßen an den Rand gewandert und werden sie jetzt immer öfter ganz geschlossen. Zurück bleiben Räumlichkeiten, die durch ihre besondere Gestaltung nicht ganz einfach in der Umnutzung sind.

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UmBauKultur – 12.05.2017

Querdenken über Kirchen – zwei Ausstellungen zum Umbau von Sakralgebäuden

500 Jahre nach der Reformation durchläuft die Institution Kirche wieder einen großen Wandel. Die Zahl der Gemeindemitglieder ist tendenziell rückläufig; immer mehr Kirchengebäude werden nicht mehr genutzt und stehen vor Umbau oder Abriss. Auch die Region rund um Luthers Wirkungsstätten bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Deshalb nehmen die Evangelische Kirche Mitteldeutschland und die IBA Thüringen das Lutherjahr 2017 als Anlass zum „Querdenken“ über die Zukunft von Kirchen. Über einen Ideenaufruf hat das Kooperationsprojekt STADTLAND:Kirche 500 Vorschläge und innovative Konzepte gesammelt, die noch bis zum 19. November 2017 in einer Ausstellung in der Kaufmannskirche Erfurt gezeigt werden.

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UmBauKultur – 08.02.2017

Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt

Bürogebäude "Clara und Robert", Düsseldorf. 
Foto: Friedhelm Krischer Bürogebäude "Clara und Robert", Düsseldorf. 
Foto: Friedhelm Krischer

Wie kann ein Arbeitsort aussehen, der nicht nur praktisch, sondern auch qualitätvoll gestaltet ist? Und was kann ein ins Stadtbild integrierter Gewerbestandort zur Planungs- und Baukultur beitragen? Wie Arbeitsorte in urbanen Lagen auf verschiedenste Weise Bestandteil des städtischen Leben werden können, zeigen zehn im Rahmen des Wettbewerbs „Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt“ ausgewählte Bauwerke aus den Bereichen Gewerbe, Produktion, Handwerk, Handel und Dienstleistungen. Die vom Landesbauministerium zusammen mit der Architektenkammer NRW prämierten Projekte decken ein breites Spektrum an Bautypen, gewerblichen Branchen und städtebaulichen Kontexten ab.

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StadtGespräche – 19.01.2017

Räume neu denken – Symposium und Gründung eines Kirchbauvereins

Der moderne Kirchenbau in Nordrhein-Westfalen ist nicht nur quantitativ bedeutsam, sondern auch von besonderer architektonischer Qualität. Eine großer Zahl dieser Gebäude sieht allerdings angesichts der zunehmenden Zahl an Kirchenschließungen einer unsicheren Zukunft entgegen. Vielerorts diskutieren Gemeinden und Fachöffentlichkeit über die Möglichkeiten von Umbau und Umnutzung, oft droht der Abriss.

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UmBauKultur – 02.12.2016

Denkmalschutz für Nachkriegskirchen – Rettung oder Restriktion?

Die Frage nach dem Umgang mit ungenutzten Kirchengebäuden ist schon seit Jahren ein Diskussionsthema bei Denkmalpflegern, Theologen und Architekten, in Kirchengemeinden und Kommunen. Hunderte von Kirchen werden in den nächsten Jahren außer Dienst gestellt, weil die Zahl der Gottesdienstbesucher und Gemeindemitglieder sinkt und der Erhalt der Gebäude zu  kostenintensiv ist. Wenn keine geeignete Nachnutzung, droht – besonders bei Kirchen aus der Nachkriegszeit – häufig der Abriss. Um diesen einzigartigen Bestand zu schützen, prüfen die Landschaftsverbände seit einiger Zeit intensiv die Denkmalwürdigkeit von Kirchen aus den 1950er bis 1970er Jahren. Für Umbau und Neunutzung kann dieser Status aber auch eine erhebliche Einschränkung bedeuten, den die Kirchen als Eigentümern als Nachteil empfinden.

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UmBauKultur – 29.08.2016

Pop-up-Hotel in der Kirche

HOTEL TOTAL, Fotograf: Martin Lamberty HOTEL TOTAL, Fotograf: Martin Lamberty

Das HOTEL TOTAL ist die Vision von einem urbanen Ort, der Platz bietet für Kunst, Kultur und Leben. Ein kreatives, kulturübergreifendes Zentrum im Aachener Osten. Offen für Anwohner, internationale Gäste und alle Menschen, die gemeinsam mit den Initiatoren Aachen nach vorne bringen wollen. Von August bis Oktober 2016 lassen die Macher des Pop-up-Hotels und viele Beteiligte diese Vision Wirklichkeit werden und eröffneten ein temporäres Hotel an einem besonderen Ort - der leer stehenden Kirche St. Elisabeth. Gemeinsam mit Flüchtlingen und Langzeitarbeitslosen aus Aachen wurde das Konzept umgesetzt und aktuell das Hotel betrieben. Raum bietet die profanierte Kirche zudem für (sub-)kulturelle Events als auch neue Netzwerke innerhalb der lokalen Ökonomie. Akteure verknüpfen die Themen Raum- und Umnutzung, Entwicklung neuer Arbeits- und Organisationsstrukturen, Tourismus, Integration und Soziales.

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StadtBauKultur NRW – 28.06.2016

Das Neue im Alten: Konversion der ehemaligen Markthalle von Braga

Das Neue zu denken und zu erschaffen, das war das Grundmotiv der modernen Kunst und Architektur. Und damit sich das Neue frei von allen historischen Bezügen entfalten kann, sollte das Alte weichen. Diese Forderung war zunächst symbolischer Art, etwa bei Le Corbusier, der den Abriss eines ganzen Stadtbezirkes in Paris vorschlug, um an seiner Stelle seinen hypermodernen Entwurf des Plan Voisin zu realisieren. Oder bei Frank Lloyd Wright, der den Rückbau aller amerikanischen Großstädte forderte, um sie durch einen moderneren Siedlungstypen zu ersetzen.

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Neues – Umnutzung

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