Neues – Schrottimmobilien

UmBauKultur – 08.12.2017

Umbau statt Abriss – Konzepte für die Sanierung von Problemimmobilien

Nordstraße in Dortmund, Fotograf: Cristóbal MárquezNordstraße in Dortmund, Fotograf: Cristóbal Márquez

Durch großangelegte Fördermaßnahmen des Landes wird derzeit in vielen Städten in Nordrhein-Westfalen versucht, sogenannten „Schrottimmobilien“ Herr zu werden. Vor allem in benachteiligten Quartieren an Rhein und Ruhr sind diese sanierungsbedürftigen Gebäude zu finden, die durch Sozialbetrug, Überbelegung und hygienische Missstände immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Der strategische Aufkauf der Häuser durch die Kommunen, der oft erst durch die Förderung möglich wird, soll dabei helfen, die Wohnqualität in diesen Vierteln wieder aufzuwerten. Häufig erscheint der Abriss als einzige wirtschaftliche Lösung: Zu teuer ist eine konventionelle Sanierung angesichts der geringen Mieten, die an solchen Standorten zu erwarten sind. Hinzu kommen die nicht kalkulierbaren Risiken, die den Umbau historischer Bausubstanz erheblich verteuern können. Was aber, wenn es um stadtbildprägende, mitunter sogar denkmalgeschützte Bauten geht?

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UmBauKultur – 22.09.2017

Problemimmobilien rücken in den Fokus

Leerstand, verwahrloste Bausubstanz und ein beschädigtes Stadtbild – Schrottimmobilien machen Kommunen, speziell in strukturschwachen Regionen, immer wieder zu schaffen. Eingeschränkte finanzielle Rahmenbedingungen und oftmals schwierige Eigentumsverhältnisse erschweren den Kommunen eine Problemlösung für derlei Immobilien. Die heruntergekommenen Häuser stehen oftmals bewusst leer oder werden überteuert an Armutsmigranten aus Osteuropa vermietet.

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UmBauKultur – 03.03.2017

Das kriminelle Geschäft mit Problemimmobilien

Eine Problemimmobilie mit heruntergekommenem Erker © Hanna HinrichsEine Problemimmobilie mit heruntergekommenem Erker © Hanna Hinrichs

Wie kommt es dazu, dass Häuser in der Stadt verfallen? Manche von ihnen stehen einfach leer und sind deshalb gefährdet, andere werden aber trotz schwieriger baulicher Verhältnissen noch bewohnt. Das geschieht nicht ohne Grund – es gibt Personen, die davon sehr profitieren. Der Mechanismus für diesen Profit, der zu Lasten der Bewohner und der öffentlichen Hand geht, hat viel mit den rechtlichen Rahmenbedingungen von Zwangsversteigerungen zu tun: Wenn der ursprüngliche Eigentümer nicht mehr für seine Immobilie aufkommen kann, werden die Gebäude zwangsversteigert. Zur Ersteigerung der betreffenden Häuser sind vorab lediglich sogenannte Sicherheitsleistungen zu zahlen.

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UmBauKultur – 19.01.2017

Neues Modellvorhaben zur Bekämpfung von Problemimmobilien

Problemimmobilie in Gelsenkirchen. Fotograf: Cristóbal MárquezProblemimmobilie in Gelsenkirchen. Fotograf: Cristóbal Márquez

Überbelegte Wohnungen, Matratzenlager, katastrophale bauliche und hygienische Zustände, illegale Nutzungen: Viele Städte in Nordrhein-Westfalen klagen über sogenannte „Schrottimmobilien“. Deren Eigentümer kümmern sich nicht um die Instandhaltung ihrer zunehmend verwahrlosenden Gebäude und vermieten sie trotz massiver Mängel zu oft überzogenen Preisen – häufig an Zuwanderer aus Südosteuropa. Es drohen soziale Konflikte, städtebauliche Missstände, der Verlust architektonischer Qualitäten und in der Folge oft erhebliche finanzielle Belastungen für die Kommunen, die mit den vorhandenen rechtlichen Instrumenten kaum gegen das Problem ankämpfen können.

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UmBauKultur – 19.06.2015

Neuerscheinung: Gründerzeit – Sanierung und Neunutzung von Problemimmobilien durch urbane Pioniere

Bochumer Straße in Gelsenkirchen © Christine KämmererBochumer Straße in Gelsenkirchen © Christine Kämmerer

Leerstehende, verwahrlosende Wohnimmobilien, wie es sie in vielen Städten in Nordrhein-Westfalen gibt, haben nicht nur eine negative Ausstrahlung auf ihre Umgebung, in vielen Fällen dokumentieren sie auch den Verlust baukultureller Werte. Durch das Wohnungsaufsichtsgesetz und andere bau- und ordnungsrechtliche Instrumente können oft nur akute Misstände behoben werden. Eine langfristige Perspektive für diese Häuser fehlt jedoch weiterhin. Dass Problemimmobilien auch Chancen für architektonische Innovation, neue Nutzungskonzepte und eine positive Quartiersentwicklung eröffnen können, zeigt StadtBauKultur NRW in der gerade erschienenen Publikation „Gründerzeit“.

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UmBauKultur – 30.03.2015

Neue Strategie für Problemhochhäuser in Chorweiler

Ein Häuserblock mit 1.200 vernachlässigten Wohnungen in Köln-Chorweiler soll demnächst von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GAG aufgekauft und saniert werden. Bereits seit mehreren Jahren wird über die Zukunft der Hochhäuser diskutiert, deren insolvente Eigentümerin die Immobilien immer weiter verkommen lässt. Nicht nur Schimmel und defekte Aufzüge mindern die Wohnqualität, auch das Umfeld in der als sozialer Brennpunkt bekannten Großsiedlung aus den 1970er Jahren ist unattraktiv. Ein Abriss scheint jedoch angesichts der aktuellen Wohnungsknappheit in Köln nicht sinnvoll.

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UmBauKultur – 14.03.2015

Plan W für Schrottimmobilie

Ehemaliges Ledigenheim in Essen-Altenessen © StadtBauKultur NRWEhemaliges Ledigenheim in Essen-Altenessen © StadtBauKultur NRW

Aus einem ehemaligen Ledigenheim könnte bald ein Mehrgenerationenhaus werden. Ein Verein will in Essen-Altenessen eine Schrottimmobilie wieder zu einem lebenswerten Ort machen. 1921 wurde das mittlerweile denkmalgeschützte Gebäude als Unterkunft für alleinstehende Zechenarbeiter erbaut; 1981 erwarb es die Stadt Essen. Seitdem werden Teile des dreiflügeligen Baus von der Feuerwehr als Verwaltungs- und Dienstleistungsgebäude genutzt. Große Bereiche stehen jedoch leer und sind zunehmend sanierungsbedürftig. Jetzt sucht die Stadt nach einem Käufer für das Grundstück. Interessiert ist der Verein Plan W, der ein genossenschaftliches Wohnprojekt realisieren will und bereits seit einigen Jahren nach einer geeigneten Immobilie sucht.

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UmBauKultur – 15.12.2014

Schrottimmobilien: Workshop in Dortmund

Schon zum zweiten Mal bringt StadtBauKultur NRW Akteure aus Verwaltung, Politik, Wohnungswirtschaft und Baukultur zusammen, um über verschiedene Strategien und Erfahrungen im Umgang mit Schrottimmobilien zu diskutieren und um alternative Modelle für die Sanierung und Neunutzung vernachlässigter Gebäude vorzustellen. Die Veranstaltung in Kooperation mit die urbanisten e. V. findet am 20. Januar 2015 im ehemaligen Museum am Ostwall in Dortmund statt. Zu den Referenten und Diskutanten zählen: Thomas Böhm (Stadt Dortmund, Amt für Wohnungswesen), Birgit Pohlmann (Entwicklung und Moderation Wohnprojekte und WIR e.V. Dortmund), Sabine Nakelski (Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW), Prof. Dr. Guido Spars (Bergische Universität Wuppertal) und Christian Schmitt (J.E. Schmitt GbR).
Programm und Anmeldung

Neues – Schrottimmobilien

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