Neues – Sanierung

UmBauKultur – 04.06.2018

Forschungsnetzwerk zur Nachkriegsmoderne gegründet

Der größte Teil des baulichen Bestandes in Deutschland stammt aus den 1950er bis 1970er Jahren. Viele der einstigen Vorzeigebauten sind heute sanierungsbedürftig oder erfüllen ihre Zwecke nur noch unzureichend. Erhalt und Umbau erscheinen oft zu teuer und schwierig, so dass viele Bauwerke abgerissen werden, noch bevor eine angemessene Dokumentation und Bewertung stattgefunden hat. Um hier konkrete Hilfe zu leisten, wurde im Mai 2018 das „Netzwerk Bauforschung jüngerer Baubestände 1945+“ (NBJB 1945+) gegründet, in dem sich Wissenschaftler aus Braunschweig, Dortmund, München, Stuttgart und Weimar zusammengeschlossen haben.

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UmBauKultur – 25.01.2018

Rettung für das Sonnensegel im Westfalenpark

Sonnensegel im Dortmunder Westfalenpark, © Itti (via Wikimedia Commons)Sonnensegel im Dortmunder Westfalenpark, © Itti (via Wikimedia Commons)

Mit dem Sonnensegel im Westfalenpark verbinden viele Dortmunder Kindheitserinnerungen. Nach langem Ringen steht nun fest, dass die ungewöhnliche Holzkonstruktion saniert werden kann.

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UmBauKultur – 22.09.2017

Problemimmobilien rücken in den Fokus

Leerstand, verwahrloste Bausubstanz und ein beschädigtes Stadtbild – Schrottimmobilien machen Kommunen, speziell in strukturschwachen Regionen, immer wieder zu schaffen. Eingeschränkte finanzielle Rahmenbedingungen und oftmals schwierige Eigentumsverhältnisse erschweren den Kommunen eine Problemlösung für derlei Immobilien. Die heruntergekommenen Häuser stehen oftmals bewusst leer oder werden überteuert an Armutsmigranten aus Osteuropa vermietet.

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LebensRäume – 02.06.2017

Mies Award 2017

Das ausgezeichnete Projekt Kleiburg in Amsterdam von außen. Foto: Marcel van der BurgDas ausgezeichnete Projekt Kleiburg in Amsterdam von außen. Foto: Marcel van der Burg

Am 26. Mai 2017 wurde der diesjährige Mies van der Rohe Award in Barcelona verliehen. Erstmals in der Geschichte des Preises wurde er an ein Projekt vergeben, das preiswerten Wohnraum zur Verfügung stellt. Bei dem preisgekrönten Gebäude handelt es sich um den Wohnkomplex Kleiburg in der Vorstadt Bijlmermeer von Amsterdam. In den frühen 1960er Jahren als massive Großstruktur mit 400 Metern Länge errichtet, wurde es über Jahrzehnte hinweg vernachlässigt und geriet durch seine einseitige soziale Belegung in Verruf. Massenwohnanlagen wie dieser droht in ganz Europa der Abriss. Doch der aktuelle Mangel an bezahlbarem Wohnraum eröffnete der Kleiburg die Chance sich zu erneuern. Die Architekturbüros NL Architects und XVW architectuur entwickelten ein Konzept, nach dem die Grundstruktur des Gebäudes saniert, Wohnungen in ihren Grundrissen verändert und im Rohbau zum Verkauf angeboten wurden.

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UmBauKultur – 18.10.2016

Die „Halbwertszeit moderner Architektur“

Das Bundeskanzleramt in Berlin I Holger Weinandt CC BY-SA 3.0 deDas Bundeskanzleramt in Berlin I Holger Weinandt CC BY-SA 3.0 de

Nachhaltigkeit ist einer der Trendbegriffe unserer Zeit – auch im Bausektor, wo besonders „nachhaltige“ Gebäude und Produkte gerne mit Zertifikaten und Siegeln geschmückt werden. Wenngleich es keine eindeutige Definition von „nachhaltigem Bauen“ gibt, so findet man in den einschlägigen Texten regelmäßig Begriffe wie „ressourcenschonend“ und „langlebig“. In der Baupraxis scheinen diese Ansprüche aber nicht umgesetzt zu werden, wenn man Gerhard Matzigs Kritik an der deutschen Baubranche, die am 11.10.2016 in der Süddeutschen Zeitung erschien, Glauben schenkt. „Deutschland hat das Bauen verlernt“ wettert Matzig mit Blick auf die ewigen Baustellen von Stuttgart 21 und BER, aber auch auf den jüngst durch den Spiegel publik gemachten Sanierungsfall des Berliner Kanzleramtes. Nur fünfzehn Jahre nach dessen Eröffnung werden undichte Decken, Defekte bei Elektrik und Belüftung sowie weitere Schäden beklagt, deren Behebung mehr als drei Millionen Euro kosten soll.
Ein ähnlicher Fall sorgt gerade auch in Nordrhein-Westfalen für Aufsehen. Das Kolumba-Museum in Köln, entworfen von dem renommierten Schweizer Architekten Peter Zumthor, weist nur neun Jahre nach der Eröffnung erhebliche Schäden an der Fassade auf.

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UmBauKultur – 26.08.2016

Architektur-Wettbewerb lenkt Blick auf die Balance zwischen Bestandserhalt und Umbau

Besucherzentrum Sparrenburg und Informationspunkt Johannisberg in Bielefeld, Architekt: Max Dudler, Fotograf: Stefan MüllerBesucherzentrum Sparrenburg und Informationspunkt Johannisberg in Bielefeld, Architekt: Max Dudler, Fotograf: Stefan Müller

Noch bis zum 22. September 2016 nimmt die Deutsche Bauzeitung Einsendungen für den db-Wettbewerb „Respekt und Perspektive“ entgegen. Es geht um Projekte, die bestehende Substanz erhalten und durch bauliche Maßnahmen gleichzeitig nachhaltige Perspektiven zur weiteren Nutzung schaffen.

Die Deutsche Bauzeitung stellte unter diesem Thema bereits 2011 einige Objekte vor. Das Architekturbüro propeller z beispielsweise befreite ein Gebäude am Franz-Josefs-Kai in Wien radikal von sämtlichen Ein-, Um- und Zubauten der letzten einhundert Jahre, um die klaren, großzügigen Räume wieder zum Vorschein zu bringen.

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UmBauKultur – 27.06.2016

Sanierung der Scharounkirche abgeschlossen

Foto: Hans Jürgen LandesFoto: Hans Jürgen Landes

Die Johanneskirche in Bochum ist nicht nur eines der herausragenden Werke der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet. Sie ist auch der einzige Kirchenbau von Hans Scharoun, der mit Bauten wie der Berliner Philharmonie Architekturgeschichte schrieb. Im Mai 2016 wurde nun die Sanierung des 1967 geweihten Gotteshauses nach sieben Jahren abgeschlossen. Für die Architekten Detlev Bruckhoff (bruckhoff keßler architekten, Bochum) und Andreas Gehrke (andreas gehrke architekten, Berlin) bedeutete das Projekt die denkmalgerechte Sanierung der Kirche, aber auch eine Weiterentwicklung von Scharouns ursprünglicher Entwurfsidee.

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UmBauKultur – 27.06.2016

Lochfassade? Ungewöhnliches Konzept für Denkmalsanierung in Köln

Colonia-Hochhaus in Köln © Maximo Victoria ArchitectsColonia-Hochhaus in Köln © Maximo Victoria Architects

Das Colonia-Hochhaus auf der linken Rheinseite prägt seit 1970 die Silhouette Kölns. Der von Henrik Busch entworfene Bau war durch seine Ausstattung mit eigenem Parkhaus, Kindergarten, Schwimmbad, Fitnessräumen, Läden, wegen der modernen Gebäudetechnik und nicht zuletzt dank des grandiosen Ausblicks von Beginn an eine der begehrtesten Wohnlagen.

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Neues – Sanierung

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