Neues – Ressourcen

Panorama – 23.06.2017

Architektur im (Klima-) Wandel

Dass der ökologische Fußabdruck eines Gebäudes meist weit größer als seine Grundfläche ist, ist inzwischen bekannt. Nicht nur im Unterhalt, sondern schon im Bau und in der Herstellung der Materialien setzt ein Neubau Unmengen an Emissionen frei. Damit haben Bauwerke einen maßgeblichen Einfluss auf Umwelt, Klima und Lebensqualität.
Wie aber können zukunftsfähige Gebäude entstehen? Unter welchen Voraussetzungen können negative Auswirkungen auf Umwelt und Klima reduziert oder sogar ins Positive umgekehrt werden? Mit diesen Fragen können sich Interessierte auf der Konferenz zur „Nachhaltigen Architektur im (Klima-) Wandel“ auseinander setzen. Im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 findet die Veranstaltung am 11. und 12. Juli im ThyssenKrupp Quartier in Essen statt.

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UmBauKultur – 02.06.2017

Kreislaufgerechtes Bauen – Symposium in Aachen

Zertifizierungssysteme für nachhaltiges Bauen sollen dabei unterstützen, im Planen, Bauen und Betrieb von Gebäuden ressourceneffizient vorzugehen und schon bei den ersten Entscheidungsprozessen alle ökologischen Auswirkungen mit zu bedenken. Neben den hohen Kosten für die Zertifizierung erschwert jedoch auch die Vielfalt der Indikatoren und Bewertungsmethoden ihre Anwendung in der Praxis. Die Frage, welche Indikatoren zum Anzeigen von Umweltbelastung von Planungsentscheidungen gleichermaßen praktikabel und belastbar sind, steht daher im Zentrum des Symposiums „Kreislaufgerechtes Bauen“ am 7. Juli 2017 in Aachen.

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Panorama – 08.02.2017

Energiewende Ruhr – mehr als bloße Ressourceneffizienz

Screenshot der Energiewendelandkarte Ruhr. Karte des Fachgebiets Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung, Fakultät Raumplanung, Technische Universität DortmundScreenshot der Energiewendelandkarte Ruhr. Karte des Fachgebiets Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung, Fakultät Raumplanung, Technische Universität Dortmund

Die ansprechend gestaltete Energiewendelandkarte Ruhr gibt einen Überblick über bereits existierende Initiativen, Programme und Projekte im „Rahmenprogramm zur Umsetzung der Energiewende in den Kommunen des Ruhrgebiets“, die auf lokaler Ebene Mosaikteile des Wandels darstellen. Bei den angestrebten Transformationsprozessen hin zu einer nachhaltigeren Gesellschaft spielen nicht nur Schlagworte wie Energieeffizienz oder Elektromobilität, sondern auch sozio- und baukulturelle Faktoren eine entscheidende Rolle. So macht das Online-Tool die enge Verknüpfung entschlossener Emissionsschutzziele mit einer nachhaltigen Stadtentwicklung deutlich.

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UmBauKultur – 17.12.2016

Bestand braucht Haltung – Positionspapier des BDA NRW

„Bestand braucht Haltung!“ fordert der BDA Landesverband NRW in seinem vor Kurzem veröffentlichten Positionspapier zum Umgang mit dem baulichen Bestand und Erbe. Darin geht es nicht allein um denkmalpflegerische Fragen im engeren Sinn. Vielmehr regt der BDA dazu an, die Arbeit mit dem gesamten architektonischen und städtebaulichen Bestand in seinen unterschiedlichen Ausprägungen und Qualitäten neu zu bewerten. Dazu gehören auch Themen wie Ressourcenschonung und nachhaltiges Bauen. Statt Architektur als ein kurzlebiges Konsumprodukt zu verstehen, das in immer kürzeren Zyklen abgerissen und neugebaut wird, fordert der BDA mehr Respekt vor dem Bestand sowie seine nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung.

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UmBauKultur – 18.10.2016

Die „Halbwertszeit moderner Architektur“

Das Bundeskanzleramt in Berlin I Holger Weinandt CC BY-SA 3.0 deDas Bundeskanzleramt in Berlin I Holger Weinandt CC BY-SA 3.0 de

Nachhaltigkeit ist einer der Trendbegriffe unserer Zeit – auch im Bausektor, wo besonders „nachhaltige“ Gebäude und Produkte gerne mit Zertifikaten und Siegeln geschmückt werden. Wenngleich es keine eindeutige Definition von „nachhaltigem Bauen“ gibt, so findet man in den einschlägigen Texten regelmäßig Begriffe wie „ressourcenschonend“ und „langlebig“. In der Baupraxis scheinen diese Ansprüche aber nicht umgesetzt zu werden, wenn man Gerhard Matzigs Kritik an der deutschen Baubranche, die am 11.10.2016 in der Süddeutschen Zeitung erschien, Glauben schenkt. „Deutschland hat das Bauen verlernt“ wettert Matzig mit Blick auf die ewigen Baustellen von Stuttgart 21 und BER, aber auch auf den jüngst durch den Spiegel publik gemachten Sanierungsfall des Berliner Kanzleramtes. Nur fünfzehn Jahre nach dessen Eröffnung werden undichte Decken, Defekte bei Elektrik und Belüftung sowie weitere Schäden beklagt, deren Behebung mehr als drei Millionen Euro kosten soll.
Ein ähnlicher Fall sorgt gerade auch in Nordrhein-Westfalen für Aufsehen. Das Kolumba-Museum in Köln, entworfen von dem renommierten Schweizer Architekten Peter Zumthor, weist nur neun Jahre nach der Eröffnung erhebliche Schäden an der Fassade auf.

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UmBauKultur – 10.06.2016

Kreislaufwirtschaft Bauen – Kick-Off-Veranstaltung am 7.7. in Inden

Die Bauindustrie ist die ressourcenintensivste Branche und der größte Abfallproduzent. Umso wichtiger ist es, Baustoffe effizient zu nutzen. In der „Innovationsregion Rheinisches Revier“ rund um Jülich startet jetzt ein dreijähriges Projekt, in dem eine Kreislaufwirtschaft im Gesamtprozess des Bauens etabliert werden soll. Ziel ist die Vernetzung von Akteuren aus Forschung, Verwaltung und Bauwirtschaft, um neue Möglichkeiten im Bereich des Baustoffrecyclings zu eröffnen. Langfristig sollen die Grundlagen für ein neuartiges Baustoff-Recyclingzentrum geschaffen werden, in dem hochwertige Recycling-Verfahren zum Einsatz kommen.

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UmBauKultur – 27.04.2016

Mindestens haltbar bis.... Studie empfiehlt Bestandsersatz für zwei Drittel der Nachkriegsarchitektur

Abriss des Wohnhochhauses am Berliner Ring in Bergheim 2015 © StadtBauKultur NRW I Fotograf: Maximilian LiesnerAbriss des Wohnhochhauses am Berliner Ring in Bergheim 2015 © StadtBauKultur NRW I Fotograf: Maximilian Liesner

Ein Kommentar von Tim Rieniets

Eigentlich erfüllt das Mindesthaltbarkeitsdatum auf Lebensmitteln einen guten Zweck: Es soll sicherstellen, dass die Konsumenten keine verdorbenen Produkte kaufen. Doch häufig halten sich die Produkte wesentlich länger, als es das Haltbarkeitsdatum glauben macht. Ist das Zufall? Diese Frage darf gestellt werden, denn die Lebensmittelhersteller sind selber für das Haltbarkeitsdatum auf ihren Produkten verantwortlich und könnten neben dem Wohl ihrer Kunden noch ganz andere Beweggründe haben.

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UmBauKultur – 21.12.2015

Wir haben schon geschenkt!

Modellhäuser des Projektes Hausrecycling © StadtBauKultur NRW, Fotograf: Cristóbal MárquezModellhäuser des Projektes Hausrecycling © StadtBauKultur NRW, Fotograf: Cristóbal Márquez

Seit einigen Tagen bietet StadtBauKultur NRW eine limitierte Serie von Modellhäusern an, die aus dem Abbruchmaterial ausgewählter Gebäude aus ganz Nordrhein-Westfalen gefertigt wurden. Mit dieser Aktion möchte StadtBauKultur NRW für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserem baulichen Bestand werben. Die große Resonanz auf das Projekt hat dazu geführt, dass die erste Auflage der Modellhaus-Unikate innerhalb kürzester Zeit vergriffen war.

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