Neues – Quartiersentwicklung

LebensRäume – 12.02.2016

Leben in neuer Heimat

Rund ein Viertel der Einwohner Nordrhein-Westfalens hat einen Migrationshintergrund. Die Integration im Quartier ist eine wichtige Aufgabe in der Stadtentwicklung, die aktuell durch die Flüchtlingsbewegungen noch größere Bedeutung erhält. Denn eine einseitige Bevölkerungsstruktur in ohnehin benachteiligten Quartieren kann gravierende Folgen für den Stadtteil und seine Bewohner haben. So wächst auch die Bedeutung von Maßnahmen zur städtebaulichen Aufwertung, Sanierung und Modernisierung einzelner Stadtteile. Vermehrt diskutiert werden müssen auch Möglichkeiten der sozialen Stabilisierung, etwa durch Bildungs- und Förderungsangebote, Inklusion und die unmittelbare Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an städtebaulichen Erneuerungsprozessen.

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Wir-Urbanismus – 19.01.2016

Quartiersakademie – im Austausch voneinander lernen

Seit diesem Jahr gibt es die Quartiersakademie NRW – eine Initiative des Bauministeriums in Nordrhein-Westfalen. Die Aufgabe der Quartiersakademie ist es, zivilgesellschaftlich im Quartier engagierte Menschen und Initiativen zu stärken und sie bei der Gestaltung ihrer Quartiere zum Akteur und Mitgestalter zu qualifizieren. Hier begegnen sich ehrenamtlich engagierte Bürgergruppen und Profis aus Kommunen, Wohnungswirtschaft, Wohlfahrtsverbände, aber auch im Quartier engagierten Unternehmen und Institutionen. Die nächsten Termine der Quartiersakademie finden am 23.1.2016 in Gelsenkirchen und am 30.1.2016 in Bielefeld statt.

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Wir-Urbanismus – 28.11.2015

Unternehmen und Stiftungen engagieren sich im Quartier

Die Motive und Tätigkeitsfelder von Unternehmen und Stiftungen, die sich für die soziale Quartiersentwicklung einsetzen, beleuchtet die neue Online-Publikation des Bundesamts für Bau-, Stadt- und Raumforschung BBSR. Sie zeichnet aber nicht nur ein abstraktes Bild von den Möglichkeiten und Hemmnissen des Engagements, sondern stellt auch acht Modellvorhaben vor, in denen erprobt wurde, wie das Zusammenwirken der Kommune mit Unternehmen und Stiftungen in benachteiligten Quartieren initiiert und ausgestaltet werden kann. Von der Einrichtung eines Nachbarschaftszentrums in Bad Oldesloe über die bessere Vernetzung von Bildungsakteuren in Hamburg/Neuwiedenthal bis hin zu Stadtteilpaten in Nürnberg reichen die durchgeführten Projekte.

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LebensRäume – 05.09.2015

Stadt-Land-Gefälle in der Nahversorgung

Vor dem Frühstück noch schnell Käse vom Supermarkt gegenüber zu holen, ist in ländlichen Gebieten leichter gesagt als getan. Denn die Qualität der Nahversorgung eines Gebiets hängt von dessen Siedlungsstruktur ab, wie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in einer neuen Studie belegt. Untersucht wurde deutschlandweit die fußläufige Erreichbarkeit (maximal ein Kilometer Luftlinie) von Angeboten des regelmäßigen Bedarfs anhand folgender fünf Indikatoren der sozialen und technischen Infrastruktur: Supermarkt/Discounter, Hausarzt, Apotheke, Grundschule, Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs. Dabei zeigt sich ein deutliches Stadt-Land-Gefälle. Je kleiner die Siedlung ist und je weniger zentral sie liegt, desto weiter entfernt befinden sich die Angebote der Nahversorgung. So können knapp 80% der Großstädterinnen und Großstädter alle fünf untersuchten Angebote fußläufig erreichen, knapp ein Drittel der Bewohnerinnen und Bewohner von Landgemeinden hingegen kein einziges.

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Panorama – 13.03.2015

Heimat = Innenstadt?

Das Kulturfestival „Duisburger Akzente“ setzt in diesem Jahr den Fokus auf „Heimat“, ein Begriff, der wie kaum ein anderer emotionale Bindungen, biographische Bausteine und einen geografischen Ort miteinander verbinden kann. Dass in diesem Rahmen auch über den Beitrag von Kultur, Architektur, Stadtplanung, aber auch von einem veränderten Denken für die Weiterentwicklung von „Heimat“ diskutiert wird, verwundert deshalb nicht.

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Wir-Urbanismus – 13.02.2015

Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung

Wem gehört die Stadt? Den Beamten, die sie verwalten? Den Bauherren, die sie kaufen? Oder den Menschen, die sie bewohnen? In ihrem neuen Dokumentarfilm beobachtet die Kölner Filmemacherin Anna Ditges, was passiert, wenn Anwohner, Investoren, Politiker und Stadtplaner ihre ganz unterschiedlichen Vorstellungen von der Zukunft ihres Viertels unter einen Hut bringen müssen. Der Film dokumentiert die Planungen auf dem Helios-Gelände in Köln-Ehrenfeld und kommt am 19. Februar deutschlandweit in die Kinos. Mehr Infos hier: www.wemgehoertdiestadt-derfilm.de

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LebensRäume – 10.11.2014

Handlungsleitfaden: Wohnen in der Innenstadt

Eine Bestandsanalyse des Bochumer Instituts für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) zeigt einmal mehr: Immer mehr Menschen möchten wieder in zentraler, städtischer Lage leben, vor allem mittelständische Paare und Familien sowie Menschen im Alter ab 50 Jahre. Der 125 Seiten starke „Handlungsleitfaden Wohnen Krefelder Innenstadt“ des InWIS gibt daher Tipps, wie die Innenstadtlage wieder interessant für diese und andere Zielgruppen werden kann.

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LebensRäume – 02.09.2014

Zuhause im Quartier

Das Quartier als „Handlungsebene der Zukunft“ steht im Mittelpunkt einer neuen Publikation der Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr. 16 Beispiele aus ganz Nordrhein-Westfalen zeigen, wie integrierte Quartiersentwicklung mit Hilfe der sozialen Wohnraumförderung umgesetzt werden kann – sei es durch Umstrukturierung im Bestand, Neubau oder Umnutzung vorhandener Gebäude.

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Neues – Quartiersentwicklung

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