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UmBauKultur – 25.06.2018

Multifunktional – die Lukaskirche in Gelsenkirchen-Hassel öffnet ihre Pforten

Der Innenraum der Lukaskirche in Gelsenkirchen-Hassel. Fotograf: Olaf Ziegler / FUNKE Foto ServicesDer Innenraum der Lukaskirche in Gelsenkirchen-Hassel. Fotograf: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Vor zwei Jahren starteten die Umbauarbeiten in der Evangelischen Lukaskirche, nun ist sie ein multifunktionaler Veranstaltungsort. Zum diesjährigen Stadtteilfest am 1. Juli möchte die Bauherrin, die Bürgerstiftung „Leben in Hassel“ ihre Wiedereröffnung feiern. Was hat sich verändert?

In den 550 Quadratmeter großen Innenraum der Kirche von 1961 (Architekt: Günther Marschall) wurden zwei Einbauten gesetzt, die mit ihrer organischen Form an Samenkörner erinnern sollen. Somit konnte das nicht mehr ausgelastete Kirchengebäude als Teil des Stadtteilzentrums Bonni seinen Stadtteilbewohnern zusätzliche Begegnungsräume und Platz für Gruppenversammlungen oder Kulturveranstaltungen bieten. Gleichzeitig konnte eine liturgische Nutzung beibehalten werden. Durch Glaswände, die von Holzlamellen umgeben sind, wurde eine Abgrenzung zum Kirchenraum geschaffen. Zum einen wird so eine gewisse Privatsphäre erzeugt, zum anderen ist ein freier Blick auf den Altar möglich. Über ein Betondach sind die beiden Einbauten miteinander verbunden und ermöglichen eine Nutzung durch Chöre oder Musiker mit insgesamt 60 Personen. Eine weitere Umbaumaßnahme war die Ausstattung des Altarbereiches mit Veranstaltungstechnik. In der ehemaligen Sakristei im Eingangsbereich sind unter anderem zwei neue Toilettenräume entstanden.

Dass es zu Bauverzögerungen kam, hat das Budget von 500.000 Euro nicht negativ beeinflusst. Generell ist es mitunter ein langjähriger Prozess und eine große Herausforderung Kirchengebäude in angemessener Weise zu erhalten, anzupassen und umzunutzen. Die Sanierung der Fassade, des Daches und Turmes steht noch aus und ist ab August 2018 geplant, wenn die Frage nach der Kostenübernahme geklärt wurde. Die Finanzierung der bereits abgeschlossenen Arbeiten wurde zu 80 Prozent von Bund und Land übernommen, die restlichen 20 Prozent teilten sich Stadt und Bürgerstiftung zu gleichen Teilen.

Weitere Informationen gibt auf www.waz.de und der Webseite des für den Umbau verantwortlichen Architekturbüros Kroos + Schlemper unter www.kroosundschlemper.de.

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