Neues – UmBauKultur

UmBauKultur – 17.12.2016

Bestand braucht Haltung – Positionspapier des BDA NRW

„Bestand braucht Haltung!“ fordert der BDA Landesverband NRW in seinem vor Kurzem veröffentlichten Positionspapier zum Umgang mit dem baulichen Bestand und Erbe. Darin geht es nicht allein um denkmalpflegerische Fragen im engeren Sinn. Vielmehr regt der BDA dazu an, die Arbeit mit dem gesamten architektonischen und städtebaulichen Bestand in seinen unterschiedlichen Ausprägungen und Qualitäten neu zu bewerten. Dazu gehören auch Themen wie Ressourcenschonung und nachhaltiges Bauen. Statt Architektur als ein kurzlebiges Konsumprodukt zu verstehen, das in immer kürzeren Zyklen abgerissen und neugebaut wird, fordert der BDA mehr Respekt vor dem Bestand sowie seine nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung.

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UmBauKultur – 02.12.2016

Denkmalschutz für Nachkriegskirchen – Rettung oder Restriktion?

Die Frage nach dem Umgang mit ungenutzten Kirchengebäuden ist schon seit Jahren ein Diskussionsthema bei Denkmalpflegern, Theologen und Architekten, in Kirchengemeinden und Kommunen. Hunderte von Kirchen werden in den nächsten Jahren außer Dienst gestellt, weil die Zahl der Gottesdienstbesucher und Gemeindemitglieder sinkt und der Erhalt der Gebäude zu  kostenintensiv ist. Wenn keine geeignete Nachnutzung, droht – besonders bei Kirchen aus der Nachkriegszeit – häufig der Abriss. Um diesen einzigartigen Bestand zu schützen, prüfen die Landschaftsverbände seit einiger Zeit intensiv die Denkmalwürdigkeit von Kirchen aus den 1950er bis 1970er Jahren. Für Umbau und Neunutzung kann dieser Status aber auch eine erhebliche Einschränkung bedeuten, den die Kirchen als Eigentümern als Nachteil empfinden.

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UmBauKultur – 07.11.2016

Alte Kirche, neuer Klang – Bochums neues Musikforum

Eröffnung des Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum © Stadt Bochum I Fotograf: Lutz LeitmannEröffnung des Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum © Stadt Bochum I Fotograf: Lutz Leitmann

Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit wurde am 27. Oktober 2016 das Bochumer Konzerthaus eröffnet. Im innerstädtischen Kreativquartier Viktoriastraße wurde eine ehemalige Brachfläche nach den Wettbewerbsentwürfen des Architekturbüros Bez + Kock aus Stuttgart bebaut und die seit 2002 leer stehende neugotische Marienkirche in den Neubau integriert. Die 1872 errichtete Kirche dient als zentrales Foyer des neuen Musikforums. Zu beiden Seiten der Kirche wurden Baukörper angeordnet, die sich unmittelbar an der Länge des Kirchenschiffs orientieren und sich innenräumlich mit diesem verbinden.

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UmBauKultur – 18.10.2016

Die „Halbwertszeit moderner Architektur“

Das Bundeskanzleramt in Berlin I Holger Weinandt CC BY-SA 3.0 deDas Bundeskanzleramt in Berlin I Holger Weinandt CC BY-SA 3.0 de

Nachhaltigkeit ist einer der Trendbegriffe unserer Zeit – auch im Bausektor, wo besonders „nachhaltige“ Gebäude und Produkte gerne mit Zertifikaten und Siegeln geschmückt werden. Wenngleich es keine eindeutige Definition von „nachhaltigem Bauen“ gibt, so findet man in den einschlägigen Texten regelmäßig Begriffe wie „ressourcenschonend“ und „langlebig“. In der Baupraxis scheinen diese Ansprüche aber nicht umgesetzt zu werden, wenn man Gerhard Matzigs Kritik an der deutschen Baubranche, die am 11.10.2016 in der Süddeutschen Zeitung erschien, Glauben schenkt. „Deutschland hat das Bauen verlernt“ wettert Matzig mit Blick auf die ewigen Baustellen von Stuttgart 21 und BER, aber auch auf den jüngst durch den Spiegel publik gemachten Sanierungsfall des Berliner Kanzleramtes. Nur fünfzehn Jahre nach dessen Eröffnung werden undichte Decken, Defekte bei Elektrik und Belüftung sowie weitere Schäden beklagt, deren Behebung mehr als drei Millionen Euro kosten soll.
Ein ähnlicher Fall sorgt gerade auch in Nordrhein-Westfalen für Aufsehen. Das Kolumba-Museum in Köln, entworfen von dem renommierten Schweizer Architekten Peter Zumthor, weist nur neun Jahre nach der Eröffnung erhebliche Schäden an der Fassade auf.

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UmBauKultur – 18.10.2016

BIG HERITAGE. Welche Denkmale welcher Moderne? – Ausstellung in Marl

„Big Heritage“ lautet der Titel einer Ausstellung, die sich mit der Architektur der Nachkriegszeit auseinandersetzt. Großes Erbe? Oder schweres Erbe? Eine Frage, die in der Bevölkerung, aber auch bei Fachleuten immer noch umstritten ist, wenn es um Bauten geht, die zwischen 1949 und 1980 entstanden sind und heute den größten Teil des Bestandes ausmachen. In den letzten Jahren sind diese Gebäude vermehrt auch in den Fokus der Denkmalpflege gerückt. Aber wann ist eine Campus-Universität schützenswert? Welche besonderen architektonischen Qualitäten besitzen Großwohnsiedlungen? Diesen und vielen weiteren Streitpunkten widmet sich die Ausstellung des Forschungsverbundes „Welche Denkmale welcher Moderne?“, die ab dem 11. November im Marler Rathaus zu sehen ist – in einem Gebäude der 1960er Jahre, über das selbst auch lange gestritten wurde, bevor es seinen Denkmalstatus erhielt.

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UmBauKultur – 20.09.2016

Studentenwettbewerb: Umbau einer Glühbirnenfabrik in Soest

In der ehemaligen Glühbirnenfabrik Merkur in Soest brennt schon lange kein Licht mehr. Nach langjährigem Leerstand haben Verfall und Vandalismus ihre Spuren hinterlassen. Einige Gebäude wurden bereits abgerissen. Für die Zukunft ist auf dem verlassenen Fabrikgelände die Entwicklung eines attraktiven Wohnquartiers geplant. Das Merkur-Hauptgebäude aus der Gründungsphase Anfang des 20. Jahrhunderts mit einem Erweiterungsbau von 1935 soll denkmalgerecht saniert und einer neuen Nutzung zugeführt werden.

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UmBauKultur – 20.09.2016

Die Kirche als Investor – zwei Umbauprojekte in Köln

Seit Jahrhunderten ist die Kirche einer der größten Bauherren und Immobilienbesitzer, hat das Bild der europäischen Städte geprägt. In Zeiten schrumpfender Gemeinden und zunehmender Kirchenschließungen gerät das jedoch manchmal in Vergessenheit. In Köln machen zur Zeit zwei Großprojekte von sich Reden, bei denen die Evangelische Gemeinde als Investor auftritt. Bereits abgeschlossen sind die Arbeiten rund um die Christuskirche im Belgischen Viertel.  Am 25. September wird das Gotteshaus eingeweiht – bereits zum dritten Mal. Der erste Bau wurde 1894 gebaut, das kriegszerstörte Kirchenschiff 1951 durch eine zeittypische Hallenkirche ersetzt.

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UmBauKultur – 29.08.2016

Pop-up-Hotel in der Kirche

HOTEL TOTAL, Fotograf: Martin LambertyHOTEL TOTAL, Fotograf: Martin Lamberty

Das HOTEL TOTAL ist die Vision von einem urbanen Ort, der Platz bietet für Kunst, Kultur und Leben. Ein kreatives, kulturübergreifendes Zentrum im Aachener Osten. Offen für Anwohner, internationale Gäste und alle Menschen, die gemeinsam mit den Initiatoren Aachen nach vorne bringen wollen. Von August bis Oktober 2016 lassen die Macher des Pop-up-Hotels und viele Beteiligte diese Vision Wirklichkeit werden und eröffneten ein temporäres Hotel an einem besonderen Ort - der leer stehenden Kirche St. Elisabeth. Gemeinsam mit Flüchtlingen und Langzeitarbeitslosen aus Aachen wurde das Konzept umgesetzt und aktuell das Hotel betrieben. Raum bietet die profanierte Kirche zudem für (sub-)kulturelle Events als auch neue Netzwerke innerhalb der lokalen Ökonomie. Akteure verknüpfen die Themen Raum- und Umnutzung, Entwicklung neuer Arbeits- und Organisationsstrukturen, Tourismus, Integration und Soziales.

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Neues – UmBauKultur

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