Neues – UmBauKultur

UmBauKultur – 08.02.2017

Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt

Bürogebäude "Clara und Robert", Düsseldorf. 
Foto: Friedhelm KrischerBürogebäude "Clara und Robert", Düsseldorf. 
Foto: Friedhelm Krischer

Wie kann ein Arbeitsort aussehen, der nicht nur praktisch, sondern auch qualitätvoll gestaltet ist? Und was kann ein ins Stadtbild integrierter Gewerbestandort zur Planungs- und Baukultur beitragen? Wie Arbeitsorte in urbanen Lagen auf verschiedenste Weise Bestandteil des städtischen Leben werden können, zeigen zehn im Rahmen des Wettbewerbs „Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt“ ausgewählte Bauwerke aus den Bereichen Gewerbe, Produktion, Handwerk, Handel und Dienstleistungen. Die vom Landesbauministerium zusammen mit der Architektenkammer NRW prämierten Projekte decken ein breites Spektrum an Bautypen, gewerblichen Branchen und städtebaulichen Kontexten ab.

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UmBauKultur – 19.01.2017

Umbau gestartet: Museum am Ostwall wird Baukunstarchiv NRW

Start zum Umbau des Museums am Ostwall zum Baukunstarchiv NRW. Foto: Stadt Dortmund / Gaye Suse KromerStart zum Umbau des Museums am Ostwall zum Baukunstarchiv NRW. Foto: Stadt Dortmund / Gaye Suse Kromer

Am Ostwall 7 in Dortmund wird umgebaut – zum vierten Mal seit 1875. Aus dem Gebäude, das bereits Oberbergamt, Museum für Kunst und Gewerbe, Museum für zeitgenössische Kunst und zuletzt ein temporär genutzter Leerstand war, wird nun das Baukunstarchiv NRW. Am 18.01.2017 legte Oberbürgermeister Ullrich Sierau den symbolischen Grundstein für die nun beginnende Revitalisierung des Gebäudes, dessen bewegte Umbaugeschichte StadtBauKultur NRW 2014 in der Ausstellung „Reduce/Reuse/Recycle --> Ostwall 7, Dortmund“ thematisierte.

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UmBauKultur – 19.01.2017

Neues Modellvorhaben zur Bekämpfung von Problemimmobilien

Problemimmobilie in Gelsenkirchen. Fotograf: Cristóbal MárquezProblemimmobilie in Gelsenkirchen. Fotograf: Cristóbal Márquez

Überbelegte Wohnungen, Matratzenlager, katastrophale bauliche und hygienische Zustände, illegale Nutzungen: Viele Städte in Nordrhein-Westfalen klagen über sogenannte „Schrottimmobilien“. Deren Eigentümer kümmern sich nicht um die Instandhaltung ihrer zunehmend verwahrlosenden Gebäude und vermieten sie trotz massiver Mängel zu oft überzogenen Preisen – häufig an Zuwanderer aus Südosteuropa. Es drohen soziale Konflikte, städtebauliche Missstände, der Verlust architektonischer Qualitäten und in der Folge oft erhebliche finanzielle Belastungen für die Kommunen, die mit den vorhandenen rechtlichen Instrumenten kaum gegen das Problem ankämpfen können.

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UmBauKultur – 19.12.2016

Ausgezeichnet: Umbauvorhaben in Essen und Herford sind „Nationale Projekte des Städtebaus“

Luftaufnahme der Kokerei mit Kammgebäude, Kühltürmen und Salzfabrik © Jochen Tack / Stiftung ZollvereinLuftaufnahme der Kokerei mit Kammgebäude, Kühltürmen und Salzfabrik © Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Mit dem Programm fördert das Bundesbauministerium seit 2014 gezielt investive, investitionsvorbereitende und konzeptionelle städtebauliche Projekte mit besonderer Wahrnehmbarkeit und baukultureller Qualität. Aus 118 Bewerbungen hat eine interdisziplinäre Expertenjury für die diesjährige Förderrunde 16 Vorhaben ausgewählt, die Ende November offiziell von Bundesbauministerin Barbara Hendricks ausgezeichnet wurden. Mit dem BildungsCampus Herford und einer Umbaumaßnahme auf dem Essener Zollverein-Gelände stammen zwei der prämierten Projekte aus Nordrhein-Westfalen und werden mit jeweils ca. 3,5 Mio. Euro gefördert.

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UmBauKultur – 17.12.2016

Bestand braucht Haltung – Positionspapier des BDA NRW

„Bestand braucht Haltung!“ fordert der BDA Landesverband NRW in seinem vor Kurzem veröffentlichten Positionspapier zum Umgang mit dem baulichen Bestand und Erbe. Darin geht es nicht allein um denkmalpflegerische Fragen im engeren Sinn. Vielmehr regt der BDA dazu an, die Arbeit mit dem gesamten architektonischen und städtebaulichen Bestand in seinen unterschiedlichen Ausprägungen und Qualitäten neu zu bewerten. Dazu gehören auch Themen wie Ressourcenschonung und nachhaltiges Bauen. Statt Architektur als ein kurzlebiges Konsumprodukt zu verstehen, das in immer kürzeren Zyklen abgerissen und neugebaut wird, fordert der BDA mehr Respekt vor dem Bestand sowie seine nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung.

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UmBauKultur – 02.12.2016

Denkmalschutz für Nachkriegskirchen – Rettung oder Restriktion?

Die Frage nach dem Umgang mit ungenutzten Kirchengebäuden ist schon seit Jahren ein Diskussionsthema bei Denkmalpflegern, Theologen und Architekten, in Kirchengemeinden und Kommunen. Hunderte von Kirchen werden in den nächsten Jahren außer Dienst gestellt, weil die Zahl der Gottesdienstbesucher und Gemeindemitglieder sinkt und der Erhalt der Gebäude zu  kostenintensiv ist. Wenn keine geeignete Nachnutzung, droht – besonders bei Kirchen aus der Nachkriegszeit – häufig der Abriss. Um diesen einzigartigen Bestand zu schützen, prüfen die Landschaftsverbände seit einiger Zeit intensiv die Denkmalwürdigkeit von Kirchen aus den 1950er bis 1970er Jahren. Für Umbau und Neunutzung kann dieser Status aber auch eine erhebliche Einschränkung bedeuten, den die Kirchen als Eigentümern als Nachteil empfinden.

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UmBauKultur – 07.11.2016

Alte Kirche, neuer Klang – Bochums neues Musikforum

Eröffnung des Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum © Stadt Bochum I Fotograf: Lutz LeitmannEröffnung des Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum © Stadt Bochum I Fotograf: Lutz Leitmann

Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit wurde am 27. Oktober 2016 das Bochumer Konzerthaus eröffnet. Im innerstädtischen Kreativquartier Viktoriastraße wurde eine ehemalige Brachfläche nach den Wettbewerbsentwürfen des Architekturbüros Bez + Kock aus Stuttgart bebaut und die seit 2002 leer stehende neugotische Marienkirche in den Neubau integriert. Die 1872 errichtete Kirche dient als zentrales Foyer des neuen Musikforums. Zu beiden Seiten der Kirche wurden Baukörper angeordnet, die sich unmittelbar an der Länge des Kirchenschiffs orientieren und sich innenräumlich mit diesem verbinden.

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UmBauKultur – 18.10.2016

Die „Halbwertszeit moderner Architektur“

Das Bundeskanzleramt in Berlin I Holger Weinandt CC BY-SA 3.0 deDas Bundeskanzleramt in Berlin I Holger Weinandt CC BY-SA 3.0 de

Nachhaltigkeit ist einer der Trendbegriffe unserer Zeit – auch im Bausektor, wo besonders „nachhaltige“ Gebäude und Produkte gerne mit Zertifikaten und Siegeln geschmückt werden. Wenngleich es keine eindeutige Definition von „nachhaltigem Bauen“ gibt, so findet man in den einschlägigen Texten regelmäßig Begriffe wie „ressourcenschonend“ und „langlebig“. In der Baupraxis scheinen diese Ansprüche aber nicht umgesetzt zu werden, wenn man Gerhard Matzigs Kritik an der deutschen Baubranche, die am 11.10.2016 in der Süddeutschen Zeitung erschien, Glauben schenkt. „Deutschland hat das Bauen verlernt“ wettert Matzig mit Blick auf die ewigen Baustellen von Stuttgart 21 und BER, aber auch auf den jüngst durch den Spiegel publik gemachten Sanierungsfall des Berliner Kanzleramtes. Nur fünfzehn Jahre nach dessen Eröffnung werden undichte Decken, Defekte bei Elektrik und Belüftung sowie weitere Schäden beklagt, deren Behebung mehr als drei Millionen Euro kosten soll.
Ein ähnlicher Fall sorgt gerade auch in Nordrhein-Westfalen für Aufsehen. Das Kolumba-Museum in Köln, entworfen von dem renommierten Schweizer Architekten Peter Zumthor, weist nur neun Jahre nach der Eröffnung erhebliche Schäden an der Fassade auf.

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Neues – UmBauKultur

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