Neues – UmBauKultur

UmBauKultur – 21.04.2017

Bilder von Beton – Fotoseminar zur Ruhrmoderne

Ein Foto aus der Serie zu Gebäuden der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet: Grugahalle, Esse I Fotograf: Christian Huhn, FH DortmundEin Foto aus der Serie zu Gebäuden der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet: Grugahalle, Esse I Fotograf: Christian Huhn, FH Dortmund

15 Fotografie-Studierende der Fachhochschule Dortmund haben sich ein Semester lang mit Gebäuden der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet auseinandergesetzt. In ihren Fotoserien dokumentierten sie unter anderem die Scharounschule in Marl, die Grugahalle in Essen und die Thomaskirche ein Gelsenkirchen. Geleitet wurde das Seminar von Prof. Jörg Winde (FH Dortmund) und Christine Kämmerer (StadtBauKultur NRW). Die Abschlusspräsentation fand am 4. April 2017 im Hertener Rathaus statt, das ebenfalls „Modell gestanden“ hatte.

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UmBauKultur – 31.03.2017

Ganz schön brutal: Ausstellung in Dortmund

Anarchitekton. Fotocredit: Jordi Colomer and Galerie Michael ReinAnarchitekton. Fotocredit: Jordi Colomer and Galerie Michael Rein

Ein verkannter Architekturstil als popkulturelles Phänomen? Der Brutalismus bekommt seit einiger Zeit neue, ungeahnt positive Aufmerksamkeit – vielleicht auch gerade weil er über Jahrzehnte verrufen war und nun immer mehr Gebäuden der Nachkriegsmoderne der Abriss droht. Die neuen Fürsprecher des für seine kompromisslose Formsprache bekannten Baustils formieren sich vor allem auf Blogs und in sozialen Netzwerken. Hier ist den letzten Jahren ein regelrechter Hype um sonst häufig als hässlich, gar menschenfeindlich verschriene Sichtbetonbauten entstanden. Um wohl keinen anderen Architekturstil hat sich im Internet ein derartiger Kult entwickelt.

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UmBauKultur – 03.03.2017

Baulücken und Brachen für den Wohnungsbau – Modellvorhaben zur Flächenreaktivierung

Die Zahl der neugebauten Wohnungen in Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Und der Trend hält weiter an. Oft steht dieser Bauboom aber im Widerspruch zum Ziel der Bundesregierung, den Flächenverbrauch, also die Erschließung neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen, bis zum Jahr 2020 deutschlandweit auf 30 Hektar pro Tag zu reduzieren. Im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie soll damit der Zersiedlung der Landschaft und dem Verlust landwirtschaftlicher und naturnaher Flächen entgegengewirkt werden. Zwar ist der Zuwachs neuer Flächen in den letzten fünfzehn Jahren deutlich zurückgegangen.

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UmBauKultur – 03.03.2017

Das kriminelle Geschäft mit Problemimmobilien

Eine Problemimmobilie mit heruntergekommenem Erker © Hanna HinrichsEine Problemimmobilie mit heruntergekommenem Erker © Hanna Hinrichs

Wie kommt es dazu, dass Häuser in der Stadt verfallen? Manche von ihnen stehen einfach leer und sind deshalb gefährdet, andere werden aber trotz schwieriger baulicher Verhältnissen noch bewohnt. Das geschieht nicht ohne Grund – es gibt Personen, die davon sehr profitieren. Der Mechanismus für diesen Profit, der zu Lasten der Bewohner und der öffentlichen Hand geht, hat viel mit den rechtlichen Rahmenbedingungen von Zwangsversteigerungen zu tun: Wenn der ursprüngliche Eigentümer nicht mehr für seine Immobilie aufkommen kann, werden die Gebäude zwangsversteigert. Zur Ersteigerung der betreffenden Häuser sind vorab lediglich sogenannte Sicherheitsleistungen zu zahlen.

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UmBauKultur – 08.02.2017

Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt

Bürogebäude "Clara und Robert", Düsseldorf. 
Foto: Friedhelm KrischerBürogebäude "Clara und Robert", Düsseldorf. 
Foto: Friedhelm Krischer

Wie kann ein Arbeitsort aussehen, der nicht nur praktisch, sondern auch qualitätvoll gestaltet ist? Und was kann ein ins Stadtbild integrierter Gewerbestandort zur Planungs- und Baukultur beitragen? Wie Arbeitsorte in urbanen Lagen auf verschiedenste Weise Bestandteil des städtischen Leben werden können, zeigen zehn im Rahmen des Wettbewerbs „Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt“ ausgewählte Bauwerke aus den Bereichen Gewerbe, Produktion, Handwerk, Handel und Dienstleistungen. Die vom Landesbauministerium zusammen mit der Architektenkammer NRW prämierten Projekte decken ein breites Spektrum an Bautypen, gewerblichen Branchen und städtebaulichen Kontexten ab.

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UmBauKultur – 19.01.2017

Neues Modellvorhaben zur Bekämpfung von Problemimmobilien

Problemimmobilie in Gelsenkirchen. Fotograf: Cristóbal MárquezProblemimmobilie in Gelsenkirchen. Fotograf: Cristóbal Márquez

Überbelegte Wohnungen, Matratzenlager, katastrophale bauliche und hygienische Zustände, illegale Nutzungen: Viele Städte in Nordrhein-Westfalen klagen über sogenannte „Schrottimmobilien“. Deren Eigentümer kümmern sich nicht um die Instandhaltung ihrer zunehmend verwahrlosenden Gebäude und vermieten sie trotz massiver Mängel zu oft überzogenen Preisen – häufig an Zuwanderer aus Südosteuropa. Es drohen soziale Konflikte, städtebauliche Missstände, der Verlust architektonischer Qualitäten und in der Folge oft erhebliche finanzielle Belastungen für die Kommunen, die mit den vorhandenen rechtlichen Instrumenten kaum gegen das Problem ankämpfen können.

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UmBauKultur – 19.01.2017

Umbau gestartet: Museum am Ostwall wird Baukunstarchiv NRW

Start zum Umbau des Museums am Ostwall zum Baukunstarchiv NRW. Foto: Stadt Dortmund / Gaye Suse KromerStart zum Umbau des Museums am Ostwall zum Baukunstarchiv NRW. Foto: Stadt Dortmund / Gaye Suse Kromer

Am Ostwall 7 in Dortmund wird umgebaut – zum vierten Mal seit 1875. Aus dem Gebäude, das bereits Oberbergamt, Museum für Kunst und Gewerbe, Museum für zeitgenössische Kunst und zuletzt ein temporär genutzter Leerstand war, wird nun das Baukunstarchiv NRW. Am 18.01.2017 legte Oberbürgermeister Ullrich Sierau den symbolischen Grundstein für die nun beginnende Revitalisierung des Gebäudes, dessen bewegte Umbaugeschichte StadtBauKultur NRW 2014 in der Ausstellung „Reduce/Reuse/Recycle --> Ostwall 7, Dortmund“ thematisierte.

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UmBauKultur – 19.12.2016

Ausgezeichnet: Umbauvorhaben in Essen und Herford sind „Nationale Projekte des Städtebaus“

Luftaufnahme der Kokerei mit Kammgebäude, Kühltürmen und Salzfabrik © Jochen Tack / Stiftung ZollvereinLuftaufnahme der Kokerei mit Kammgebäude, Kühltürmen und Salzfabrik © Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Mit dem Programm fördert das Bundesbauministerium seit 2014 gezielt investive, investitionsvorbereitende und konzeptionelle städtebauliche Projekte mit besonderer Wahrnehmbarkeit und baukultureller Qualität. Aus 118 Bewerbungen hat eine interdisziplinäre Expertenjury für die diesjährige Förderrunde 16 Vorhaben ausgewählt, die Ende November offiziell von Bundesbauministerin Barbara Hendricks ausgezeichnet wurden. Mit dem BildungsCampus Herford und einer Umbaumaßnahme auf dem Essener Zollverein-Gelände stammen zwei der prämierten Projekte aus Nordrhein-Westfalen und werden mit jeweils ca. 3,5 Mio. Euro gefördert.

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Neues – UmBauKultur

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