Neues – UmBauKultur

UmBauKultur – 02.06.2017

Kreislaufgerechtes Bauen – Symposium in Aachen

Zertifizierungssysteme für nachhaltiges Bauen sollen dabei unterstützen, im Planen, Bauen und Betrieb von Gebäuden ressourceneffizient vorzugehen und schon bei den ersten Entscheidungsprozessen alle ökologischen Auswirkungen mit zu bedenken. Neben den hohen Kosten für die Zertifizierung erschwert jedoch auch die Vielfalt der Indikatoren und Bewertungsmethoden ihre Anwendung in der Praxis. Die Frage, welche Indikatoren zum Anzeigen von Umweltbelastung von Planungsentscheidungen gleichermaßen praktikabel und belastbar sind, steht daher im Zentrum des Symposiums „Kreislaufgerechtes Bauen“ am 7. Juli 2017 in Aachen.

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UmBauKultur – 12.05.2017

Querdenken über Kirchen – zwei Ausstellungen zum Umbau von Sakralgebäuden

500 Jahre nach der Reformation durchläuft die Institution Kirche wieder einen großen Wandel. Die Zahl der Gemeindemitglieder ist tendenziell rückläufig; immer mehr Kirchengebäude werden nicht mehr genutzt und stehen vor Umbau oder Abriss. Auch die Region rund um Luthers Wirkungsstätten bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Deshalb nehmen die Evangelische Kirche Mitteldeutschland und die IBA Thüringen das Lutherjahr 2017 als Anlass zum „Querdenken“ über die Zukunft von Kirchen. Über einen Ideenaufruf hat das Kooperationsprojekt STADTLAND:Kirche 500 Vorschläge und innovative Konzepte gesammelt, die noch bis zum 19. November 2017 in einer Ausstellung in der Kaufmannskirche Erfurt gezeigt werden.

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UmBauKultur – 12.05.2017

Haushüten Wuppertal – neues Kooperationsprojekt

In Jasmins Wohnung wird ihr Wunschfußboden verlegt. Fotograf: Nikolai Spies, Büro für Quartierentwicklung WuppertalIn Jasmins Wohnung wird ihr Wunschfußboden verlegt. Fotograf: Nikolai Spies, Büro für Quartierentwicklung Wuppertal

In den letzten Tagen hat Jasmin einen neuen Fußboden verlegt und das Badezimmer wieder auf Vordermann gebracht. Mitte April hat sie ihre neue Wohnung in Wuppertal-Wichlinghausen bezogen – als erste Teilnehmerin des Projektes Haushüten. Sechs Jahre stand die Wohnung leer, dank Haushüten zieht jetzt wieder Leben ein. In den nächsten Jahren muss die neue Mieterin nur eine geringe Miete zahlen, dafür aber auch selbst renovieren. Das ist aber gar kein Nachteil: „Meinen Wohnraum nach Absprache individuell gestalten zu können fand ich besonders attraktiv – Haushüten bietet hierzu eine besondere Möglichkeit und ich kann obendrauf zu günstigen Konditionen wohnen“.

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UmBauKultur – 21.04.2017

Neueröffnung nach Umbau: Lünen feiert seine neue Innenstadt

Ehemaliges Hertie-Kaufhaus nach dem Umbau, Lünen I Fotograf: Jan FaßbenderEhemaliges Hertie-Kaufhaus nach dem Umbau, Lünen I Fotograf: Jan Faßbender

Knapp 1,3 Millionen Euro und großes Engagement mussten investiert werden, doch nun ist der Umbau abgeschlossen: Das ehemalige Lüner Hertie-Kaufhaus am Rathausplatz ist nun ein modernes Wohn- und Geschäftsgebäude. Insgesamt entstanden so in der Innenstadt 3000 Quadratmeter Wohn- und 2600 Quadratmeter Gewerbefläche. Mit dieser Kombination ist Lünen ein sehr gutes Beispiel für einen gelungenen Umgang mit Leerständen im Stadtkern geglückt.
„Lünen ist eine Musterstadt für Stadtentwicklung und Stadtumbau“ lobte auch der NRW-Städtebauminister Michael Groschek das Projekt während der Feierlichkeiten am 2. April in der erneuerten Innenstadt.

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UmBauKultur – 21.04.2017

Bilder von Beton – Fotoseminar zur Ruhrmoderne

Ein Foto aus der Serie zu Gebäuden der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet: Grugahalle, Esse I Fotograf: Christian Huhn, FH DortmundEin Foto aus der Serie zu Gebäuden der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet: Grugahalle, Esse I Fotograf: Christian Huhn, FH Dortmund

15 Fotografie-Studierende der Fachhochschule Dortmund haben sich ein Semester lang mit Gebäuden der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet auseinandergesetzt. In ihren Fotoserien dokumentierten sie unter anderem die Scharounschule in Marl, die Grugahalle in Essen und die Thomaskirche ein Gelsenkirchen. Geleitet wurde das Seminar von Prof. Jörg Winde (FH Dortmund) und Christine Kämmerer (StadtBauKultur NRW). Die Abschlusspräsentation fand am 4. April 2017 im Hertener Rathaus statt, das ebenfalls „Modell gestanden“ hatte.

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UmBauKultur – 31.03.2017

Ganz schön brutal: Ausstellung in Dortmund

Anarchitekton. Fotocredit: Jordi Colomer and Galerie Michael ReinAnarchitekton. Fotocredit: Jordi Colomer and Galerie Michael Rein

Ein verkannter Architekturstil als popkulturelles Phänomen? Der Brutalismus bekommt seit einiger Zeit neue, ungeahnt positive Aufmerksamkeit – vielleicht auch gerade weil er über Jahrzehnte verrufen war und nun immer mehr Gebäuden der Nachkriegsmoderne der Abriss droht. Die neuen Fürsprecher des für seine kompromisslose Formsprache bekannten Baustils formieren sich vor allem auf Blogs und in sozialen Netzwerken. Hier ist den letzten Jahren ein regelrechter Hype um sonst häufig als hässlich, gar menschenfeindlich verschriene Sichtbetonbauten entstanden. Um wohl keinen anderen Architekturstil hat sich im Internet ein derartiger Kult entwickelt.

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UmBauKultur – 03.03.2017

Baulücken und Brachen für den Wohnungsbau – Modellvorhaben zur Flächenreaktivierung

Die Zahl der neugebauten Wohnungen in Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Und der Trend hält weiter an. Oft steht dieser Bauboom aber im Widerspruch zum Ziel der Bundesregierung, den Flächenverbrauch, also die Erschließung neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen, bis zum Jahr 2020 deutschlandweit auf 30 Hektar pro Tag zu reduzieren. Im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie soll damit der Zersiedlung der Landschaft und dem Verlust landwirtschaftlicher und naturnaher Flächen entgegengewirkt werden. Zwar ist der Zuwachs neuer Flächen in den letzten fünfzehn Jahren deutlich zurückgegangen.

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UmBauKultur – 03.03.2017

Das kriminelle Geschäft mit Problemimmobilien

Eine Problemimmobilie mit heruntergekommenem Erker © Hanna HinrichsEine Problemimmobilie mit heruntergekommenem Erker © Hanna Hinrichs

Wie kommt es dazu, dass Häuser in der Stadt verfallen? Manche von ihnen stehen einfach leer und sind deshalb gefährdet, andere werden aber trotz schwieriger baulicher Verhältnissen noch bewohnt. Das geschieht nicht ohne Grund – es gibt Personen, die davon sehr profitieren. Der Mechanismus für diesen Profit, der zu Lasten der Bewohner und der öffentlichen Hand geht, hat viel mit den rechtlichen Rahmenbedingungen von Zwangsversteigerungen zu tun: Wenn der ursprüngliche Eigentümer nicht mehr für seine Immobilie aufkommen kann, werden die Gebäude zwangsversteigert. Zur Ersteigerung der betreffenden Häuser sind vorab lediglich sogenannte Sicherheitsleistungen zu zahlen.

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Neues – UmBauKultur

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