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Panorama – 08.07.2019

Sommer in NRW - Die Top 10 Orte. Empfohlen von StadtBauKultur NRW

Hofgarten und Akademisches Kunstmuseum, Bonn. Fotograf: Dietmar Rabich, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0Hofgarten und Akademisches Kunstmuseum, Bonn. Fotograf: Dietmar Rabich, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Sommer in NRW? Unbedingt! Dass Nordrhein-Westfalen genauso urlaubstauglich sein kann wie die Toskana beweisen wir mit unseren Top 10 Orten für einen Sommer in der Region. Gut für die Umwelt und direkt um die Ecke. Vorbeischauen lohnt sich!


Minigolfanlage „am Hallo“, Essen

Die Minigolfanlage „Am Hallo“ im Essener Stadtteil Stoppenberg lässt Ruhrpottherzen höherschlagen. Auch bei sommerlichen Temperaturen lässt sich dort unter schattigen Bäumen problemlos der Minigolfschläger schwingen. Ein kühles Eis oder Kaltgetränk nach erfolgreicher Überwindung des Parcours sei den Spielern gegönnt. Betrieben und gepflegt wird der Platz von einem kleinen Verein, der sich der Förderung des Minigolfsports verschrieben hat.

Adresse: Hallostraße 48h, 45141 Essen
Weitere Informationenen unter: www.bgc-assindia-essen.jimdo.com


Biergarten vom Restaurant „Griaß di!“, Essen

In den kühleren Abendstunden kommt der Appetit zurück. Was gibt es da Schöneres als in einem netten Biergarten zu sitzen und nicht nur ein Pilsken zu genießen, sondern auch eine leckere Mahlzeit einzunehmen? Dies alles bekommt man unter anderem im Restaurant „Griaß di!“ in Essen-Bochold serviert. Hervorragende Österreichische Küche mit Wiener Schnitzel und co. trifft auf Ruhrpottcharme. Sehr zu empfehlen!

Adresse: Kampstr. 35, 45355 Essen
Weitere Informationene unter: www.griassdi-essen.de


Museum Abteiberg, Mönchengladbach

Wenn draußen mal wieder die 30-Grad-Marke überschritten wird und es sich in der Stadt kaum aushalten lässt, führt mein Weg in die klimatisierten Museen Nordrhein-Westfalens. In der Metropolregion Rhein-Ruhr, in der Großstadt Mönchengladbach gibt es mit dem Museum Abteiberg eines der ungewöhnlichsten des ganzen Landes. Der Bau des Wiener Architekten Hans Hollein zählt zu den weltweit anerkannten Meilensteinen postmoderner Museumsarchitektur und wirkt mit seinen Wandverkleidungen über die Beleuchtung bis hin zu den Möbeln wie ein Gesamtkunstwerk. Im Inneren gibt es bedeutende Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, unter anderem Arbeiten von Joseph Beuys, Richard Serra, Andy Warhol, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Martin Kippenberger, Heinz Mack, Ulrich Rückriem und Gregor Schneider. Mit der Dauerausstellung und den ungewöhnlichen Wechselausstellungen wurde das Museum 2016 zum besten Museum Deutschlands gewählt. Und wenn es draußen wieder etwas kühler geworden ist, kann man noch einen Spaziergang durch den terrassenartig angelegten Skulpturengarten machen. Tipp: Jeden 1. Sonntag im Monat kostenloser Eintritt mit Führungen zu den Ausstellungen und zur Architektur.

Adresse: Abteistr. 27, 41061 Mönchengladbach
Weitere Informationen unter: www.museum-abteiberg.de und www.facebook.com/MuseumAbteiberg


Brüsseler Platz, Köln

Mitten im belgischen Viertel und doch ein Geheimtipp für laue Sommerabende: der Brüsseler Platz hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Orte Kölns entwickelt. Menschen aus der ganzen Stadt versammeln sich hier bei gutem Wetter zum entspannten Beisammensein bis spät in die Nacht. Zum Verweilen lädt aber auch das Programm in den Locations rund um den kultigen Platz ein. Die neuromantisch Kulturkirche St. Michael im Zentrum des Platzes beherbergt beispielsweise regelmäßig Konzerte, Lesungen, Installationen, Kurzfilmabende und experimentelle Gottesdienste, die unter dem Programmnamen ART & AMEN kuratiert werden. Das wiedereröffnete 70er-Jahre-Café Hallmackenreuther lockt seine Gäste tagsüber mit Frühstück und kleinen Speisen, um sich abends in eine Szenebar zu verwandeln, während die Kultbude Le Kiosk seine Besucherinnen und Besuchern mit einem vielfältigen Angebot an Snacks und Getränken versorgt.

Adresse: Brüsseler Platz, 50674 Köln
Weitere Infromationen unter: www.erzbistum-koeln.de, www.hallmackenreuther.d.dom.de und www.facebook.com/pages/Le-Kiosk


Werksschwimmbad Zollverein, Essen

Pünktlich zu den Sommerferien am 13 Juli ist es wieder geöffnet – eins der wohl ungewöhnlichste Schwimmbäder Deutschlands, das Werksschwimmbad an der Kokerei auf der Zeche Zollverein in Essen-Katernberg. In den zwei zusammengeschweißten Überseecontainern, schwimmen seit 2001 die Katernberger, wo vor einigen Jahren noch Kohle zu Koks gebacken wurde. Nebenan im Café und Restaurant „die kokerei“ gibt es neben leckerem Kaffee und Kuchen einen fantastischen Blick auf die massive Koksanlage und den Badespaß.

Zwischen dem 18. Juli und dem 22. August wird das Areal am Werksschwimmbad auf Zollverein wieder zum Freiluftkino. Jeweils donnerstags stehen in diesem Jahr Film-Highlights auf dem Programm, in denen das Element Feuer eine bedeutende Rolle spielt. An den Kinoabenden ist das Werksschwimmbad bis 20 Uhr geöffnet, Snacks und Getränke werden vor Ort angeboten.

Adresse: UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal C, Kokerei, 45141 Essen
Weitere Informationen unter: www.zollverein.de und www.zollverein.de/kalender/open-air-kino-am-werksschwimmbad


Ruhrstadion, Bochum

Mit dem Aufstieg des VfL Bochum in die Fußball-Bundesliga 1971 musste das schon seit 1911 an der Castroper Straße ansässige Stadion an die neuen Anforderungen des Profisports angepasst werden. Die Leichtathletikanlagen wurden zugunsten einer reinen Fußballarena entfernt. Durch vier hohe Flutlichtmasten konnten nun auch abends Wettkämpfe ausgetragen werden. 1972 ließ die Stadt Bochum den Namen „Ruhrstadion“ offiziell eintragen. Im Zuge des weiteren Ausbaus wurden die Tribünen am 1976 schrittweise neu errichtet und überdacht. Die 38 tragenden Betonbinder prägen bis heute das Bild der Großsportanlage. Auch während des Umbaus lief der Spielbetrieb weiter. Am 21. Juli 1979 wurde das Ruhrstadion offiziell eingeweiht. Zur gleichen Zeit entstand neben der Arena eine Rundsporthalle.

Im Laufe der Jahre wurde das Ruhrstadion mehrfach repariert und an veränderte Bedingungen angepasst. So wurde die Stehplatztribüne mit Sitzplätzen ausgestattet. Durch die Umbauten reduzierte sich die ursprüngliche Kapazität von 50.000 Zuschauern auf etwas die Hälfte.

(Auszug aus unserem soeben erschienenen Architekturführer „Architektur der 1950er bis 1970er Jahre im Ruhrgebiet. Als die Zukunft gebaut wurde.“, siehe Neues unter: www.stadtbaukultur-nrw.de/neues/der-big-beautiful-buliding-architekturfuhrer-ist-raus)

Am 20./21. Juli 2019 feiert der VfL Bochum mit einem umfangreichen Programm „40 Jahre Ruhrstadion“ die traditionsreiche Spielstätten „anne Castroper“.

Adresse: Castroper Str. 145, 44791 Bochum
Weitere Informationen unter: www.vfl-bochum.de und www.vfl-bochum.de/saisonvorbereitung-40-jahre-ruhrstadion


Tremoniaklausel im Kleingartenverein, Dortmund

Der Tremoniapark ist in Dortmund der ruhigere Bruder des Westparks. Versteckt im Westen des Parks gibt es die Straße Leierweg. Für die Freunde der BauKultur können hier einige Highlights, wie zum Beispiel ein Bunker mit einem aufgestockten Wohngeschoss entdeckt und der Ausblick, aufgrund der Topographie, über den Westen Dortmunds genossen werden. In der Tremoniaklausel im Kleingartenverein, östlich des Parks, kann im Anschluss zwischen Kleingärtnern und Freunden der Wachstischdecken, Bier und Schnitzel gespeist werden.

Adresse: Tremoniastraße 70, 44137 Dortmund
Weitere Informationen unter: www.gartenverein-tremonia.de


Botanischer Garten, Wuppertal

Naturfreunden empfehlen wir einen Sommerspaziergang durch den Botanischen Garten in Wuppertal. Das entzückende Areal inmitten der Parkanlage Hardt beherbergt nicht nur 4.000 Pflanzenarten, sondern auch die denkmalgeschützte Villa Eller und den Elisenturm. Sehr lohnenswert sind auch die begleiteten Führungen durch die Grünanlagen und die geschichtsträchtigen Gebäude, die der Verein der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Wuppertal e.V. den ganzen Sommer über anbietet.

Adresse: Elisenhöhe 1, 42107 Wuppertal
Weitere Informationen unter: www.botanischer-garten-wuppertal.de


Containerbar Umschlagplatz, Dortmund

Schon mal Bier in einem Frachtschiffcontainer getrunken? Der Umschlagplatz macht’s möglich! In der außergewöhnlichen Bar mit Außengastronomie an der Hafenpromenade Dortmunds lässt sich der Tag perfekt ausklingen. Genießt den Sonnenuntergang mit Blick auf den glitzernden Dortmunder Ems-Kanal und das historische Hafenamt. Kühle Getränke, gute Musik und entspannte Leute inklusive.

Adresse: Speicherstraße 6, 44147 Dortmund
Weitere Informationen unter: www.facebook.com/umschlagplatz


Kino OFF Broadway, Köln

Wer keine Lust auf Schwitzen und überfüllte Freibäder hat, dem empfehlen wir das OFF Broadway in Köln. Das charmante Programmkino inmitten der Zülpicher Straße bietet nicht nur kühle und schützende Räumlichkeiten, sondern auch eine großartige Auswahl an guten Filmen. Kühle Drinks und ein Eis gibt’s selbstverständlich auch.

Adresse: Zülpicher Straße 24, 50674 Köln
Weitere Informationen unter: www.off-broadway.de

 

 

 

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