Von Schrottimmobilien zu Möglichkeitsräumen?

Schrottimmobilie Bochumer Straße, Gelsenkirchen © Cristóbal Márquez Schrottimmobilie Bochumer Straße, Gelsenkirchen © Cristóbal MárquezSchrottimmobilie Bochumer Straße, Gelsenkirchen © Cristóbal MárquezSchrottimmobilie Bochumer Straße, Gelsenkirchen © Cristóbal MárquezSchrottimmobilie Bochumer Straße, Gelsenkirchen © Cristóbal MárquezSchrottimmobilie Bochumer Straße, Gelsenkirchen © Cristóbal MárquezSchrottimmobilie Bochumer Straße, Gelsenkirchen © Cristóbal MárquezSchrottimmobilie Bochumer Straße, Gelsenkirchen © Cristóbal MárquezSchrottimmobilie Bochumer Straße, Gelsenkirchen © Cristóbal MárquezSchrottimmobilie Bochumer Straße, Gelsenkirchen © Cristóbal MárquezSchrottimmobilie Bochumer Straße, Gelsenkirchen © Cristóbal MárquezSchrottimmobilie Bochumer Straße, Gelsenkirchen © Cristóbal Márquez Schrottimmobilie Bochumer Straße, Gelsenkirchen © Cristóbal Márquez

Was geschieht, wenn sich die Bewirtschaftung eines Gebäudes nicht mehr lohnt und wenn dringend erforderliche Sanierungsarbeiten nicht mehr finanziert werden können? Dann drohen Leerstand, Verwahrlosung und schließlich die völlige Unbenutzbarkeit. Solche Gebäude werden nicht nur zum Problem für die Eigentümer, sondern auch für die gesamte Umgebung. Denn sie beeinträchtigen das Straßenbild und haben negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Immobilienmarktes vor Ort.
Solche im Fachjargon als Schrott- oder Problemimmobilien bezeichneten Gebäude sind auch in Nordrhein-Westfalen ein Thema. Besonders die rückläufigen Bevölkerungszahlen vieler Kommunen haben zur Folge, dass in bestimmten Lagen und Marktsegmenten ein Überangebot entsteht und die Preise nachlassen. Hinzu kommt der wachsende Bedarf an energetischen Modernisierungsmaßnahmen. Eigentümer von Immobilien in diesen Lagen sind zunehmend nicht mehr bereit oder in der Lage, in dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen zu investieren.


Der Bestand an vernachlässigten Immobilien in Nordrhein-Westfalen wurde bisher nicht systematisch erfasst. Klar ist nur, dass dringender Handlungsbedarf besteht, denn angesichts des demografischen Wandels wird die Zahl von Schrottimmobilien weiter steigen. Aber wie kann man dieses Problems Herr werden?

StadtBauKultur NRW bringt Akteure aus Verwaltung, Politik, Wohnungswirtschaft und Baukultur zusammen, um die aktuelle Situation zu betrachten, um verschiedene Strategien und Erfahrungen im Umgang mit Schrottimmobilien zu diskutieren und um alternative Modelle für die Sanierung und Neunutzung vernachlässigter Gebäude vorzustellen.
 

Von Schrottimmobilien zu Möglichkeitsräumen?

Jahr

2014

Ein Projekt der Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020

Themenfeld

UmBauKultur

Status

01.10.2014 in Wuppertal / 20.01.2015 in Dortmund

Art

Veranstaltungsreihe

Ort

Wuppertal, Dortmund, Gelsenkirchen

Kooperationspartner

Wuppertal: Ölberg eG, Büro für Quartierentwicklung Wuppertal
Dortmund: die Urbanisten

Links

Studie: Gründerzeit – Sanierung und Nutzung von Schrottimmobilien durch urbane Pioniere

 

Download

Einladung und Programm für Dortmund, 20.01.2015 (pdf, 789 kB)
Einladung und Programm für Wuppertal, 01.10.2014 (pdf, 1,202 kB)