Jahreskongress 2004 NRWurbanism

Eine amerikanische Städtebau­bewegung fasste Anfang des 21. Jahrhunderts langsam Fuß in Europa: der New Urbanism. Vor allem bei großen Wohnungsbauprojekten griffen Entwickler vermehrt auf die Prinzipien, die Verfahren und die Architektursprache der amerikanischen Vorbilder zurück. Die häufig neo­traditionalistische Gestaltung der New Urbanism-Siedlungen hat in Deutschland und Europa allerdings eine breite Abwehr erzeugt. Daraufhin fand am 30. September 2004 der erste Jahreskongress des Europäischen Hauses der Stadtkultur unter der Fragestellung "NRWurbanism. Neue Prinzipien für den Städtebau in Nordrhein-Westfalen?" statt.
Stadtplaner und Wissenschaftler aus den USA, den Niederlanden und Deutschland diskutierten gemeinsam über neue (alte) Prinzipien für den Städtebau in Nordrhein-Westfalen. So erläuterte Harald Bodenschatz (TU Berlin) umfassend, wo die räumlichen und strukturellen Wurzeln des New Urbanism zu finden sind und Peter Park gab einen Einblick in die dem New Urbanism verpflichteten Planungen und Projekte aus Milwaukee (USA). Auch Frank Roost, Karlheinz Maschmeier und Harald Kegler führten in die Themen und praktische Anwendung der Städtebaubewegung ein. Im Folgenden verständigten sich die Teilnehmer des Kongresses in Arbeitsgruppen darüber, welche Standards und Vorbilder in Nordrhein-Westfalen benötigt oder bereits vorhanden sind.

Jahreskongress 2004 NRWurbanism

Jahr

2004

Status

Durchgeführt am 30.09.2004

Art

Konferenz

Ort

Pulheim-Brauweiler

Kooperationspartner

Fakultät Raumplanung (Universität Dortmund)

Download

Dokumentation (pdf, 6,646 kB)