Hausgeschichte/n

Einfamilienhäuser I Fotograf: Cristóbal Márquez Einfamilienhäuser I Fotograf: Cristóbal Márquez

In Deutschland gibt es über 15 Millionen Einfamilienhäuser, Tendenz steigend. Auf der Negativseite ist diese Entwicklung verbunden mit einem stetig wachsenden Flächenverbrauch, einer steigenden Verkehrsbelastung und teuren Infrastrukturen. Diese Sichtweise lässt aber außer Acht, dass das Einfamilienhaus für viele Bürgerinnen und Bürger ein Lebenstraum ist und für krisensicheres Eigentum und stabile Vermögensbildung steht. Es verkörpert nicht zuletzt Heimat, Selbstbestimmung und heile Familienwelt. Der Workshop Hausgeschichte/n setzt hier an und fragt danach, was sich mit dem Traum vom Einfamilienhaus in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbindet. Wie leben wir und wie wollen wir künftig leben: als Einzelpersonen, als Familie, als Nachbarschaft, als Stadtteil, als Stadtgemeinschaft?

In einem offenen Forum sollen Chancen und Perspektiven für die Eigenheimbesitzer, für die Kommunen und für die Stadtgesellschaft diskutiert werden. Dabei kommen Hausbesitzer ebenso zu Wort wie die kommunale Verwaltung und Fachleute aus verschiedenen Forschungsbereichen. Ein unterhaltsames Begleitprogramm, das viele Beteiligungsmöglichkeiten für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger bietet, rundet den Workshop ab.

Hausgeschichte/n

Jahr

2016

Ein Projekt unterstützt von der Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020

Themenfeld

LebensRäume

Status

24. und 25. November 2016

Art

Workshop

Ort

WBK, Osterwicker Straße 29, 48653 Coesfeld

Kooperationspartner

Volkskundliche Kommission für Westfalen, Regionale 2016, BMBF-Forschungsverbund „Der Lauf der Dinge oder Privatbesitz? Das Haus und seine Objekte zwischen Familienleben, Ressourcenwirtschaft und Museum“

Links

Anmeldung

Download

Programmflyer Hausgeschichte/n (pdf, 1,608 kB)