Neues – Quartiersentwicklung

LebensRäume – 08.02.2017

Betagt und selbstbestimmt leben: Jahresplaner zur altengerechten Quartiersentwicklung

Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben im gewohnten sozialen und räumlichen Umfeld führen zu können. Dazu gehört nicht nur die möglichst barrierefreie Wohnung, sondern auch eine gute Nahversorgung sowie Gelegenheit zu Begegnung und Teilhabe im Quartier. Mit dem Masterplan Altengerechte Quartiere.NRW möchte das Landesgesundheitsministerium allen beteiligten Akteuren Projekte, Methoden und Erfahrungen im Themenfeld besser zugänglich machen. Dazu hat das Landesbüro Altengerechte Quartiere.NRW einen Jahresplaner veröffentlicht, der die 2017 im Rahmen des Masterplans angebotenen Qualifizierungs- und Veranstaltungsformate bündelt.

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UmBauKultur – 20.09.2016

Die Kirche als Investor – zwei Umbauprojekte in Köln

Seit Jahrhunderten ist die Kirche einer der größten Bauherren und Immobilienbesitzer, hat das Bild der europäischen Städte geprägt. In Zeiten schrumpfender Gemeinden und zunehmender Kirchenschließungen gerät das jedoch manchmal in Vergessenheit. In Köln machen zur Zeit zwei Großprojekte von sich Reden, bei denen die Evangelische Gemeinde als Investor auftritt. Bereits abgeschlossen sind die Arbeiten rund um die Christuskirche im Belgischen Viertel.  Am 25. September wird das Gotteshaus eingeweiht – bereits zum dritten Mal. Der erste Bau wurde 1894 gebaut, das kriegszerstörte Kirchenschiff 1951 durch eine zeittypische Hallenkirche ersetzt.

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Wir-Urbanismus – 26.08.2016

10. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik: Zusammenhalt ...anders denken!

Ein neues Format hält Einzug beim diesjährigen Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hannover: die Wildcard-Arena bietet Raum für den Blick über das Alltagsgeschäft hinaus. Es geht um das Kottbusser Tor als moderne Agora, Geheimnisse und den Secret Service, um Science Fiction und um die Erotik städtischer Gemeinschaften – alles Themen, die dem Zusammenleben in der Stadt eine weitere Facette abgewinnen. Eine spannende Ergänzung des Programms, das sich mit der Frage beschäftigt, wie der Zusammenhalt der Gesellschaft im Quartier, in der Stadt und in der Kommune zukünftig gestaltet werden kann – über Ressorts und Disziplinen hinweg, mit Blick auf Zuwanderung, Integration, Beteiligung, angespannte Wohnungsmärkte auf der einen Seite und demografischen Wandel auf der anderen Seite.

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Wir-Urbanismus – 27.06.2016

Bürgerbeteiligung mal anders

ISS Institut für Stadtplanung und Städtebau (Hg.) 2015 ISS Institut für Stadtplanung und Städtebau (Hg.) 2015

Am 2. Juli findet im Essener Eltingviertel eine etwas andere Form der Bürgerbeteiligung statt. Das Institut für Stadtplanung und Städtebau (ISS) der Universität Duisburg-Essen führt in Kooperation mit dem Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) und der Stadt Essen eine urbane Intervention durch, die den öffentlichen Raum rund um den zentralen Eltingplatz für einen Tag lang in ein urbanes Wohnzimmer verwandelt. Ziel ist es, durch die Umgestaltung und verschiedene Mitmach-Aktionen die Bewohner des Viertels in den Planungsprozess einzubeziehen: im Rahmen der energetischen Aufwertungsmaßnahmen der vonovia im gesamten Quartier plant die Stadt Essen nämlich die Neugestaltung des öffentlichen Raums rund um den Eltingplatz. Die Intervention macht für einen Tag erlebbar, welche Qualitäten der Raum besitzt, wenn er für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt ist. Durch verschiedenste Aktionen können die Bewohner dann selbst Ihre Meinung dazu äußern und eigene Ideen entwickeln.

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Wir-Urbanismus – 20.05.2016

Ein Quartiersgarten als interkulturelles Gemeinschaftslabor

„Mein ganz privates Deutschland – Duisburg-Marxloh“ I Fotografin: Angelika Wieschollek „Mein ganz privates Deutschland – Duisburg-Marxloh“ I Fotografin: Angelika Wieschollek

Wie kann in einem von monetärer Armut und starker kultureller Diversität geprägten Stadtteil gemeinschaftlich ein „Ort des kollektiven guten Lebens“ realisiert werden? Darauf versucht Frauke Frech mit ihrem Projekt „Mein ganz privates Deutschland – Duisburg-Marxloh“ Antworten zu finden und ein übertragbares Modell für nachhaltige Integration im Quartier zu schaffen. Die freischaffende Künstlerin möchte an die Intention früher Schrebergärten im Zeitalter der Industrialisierung anknüpfen, mittels gemeinsamer Gartenarbeit die soziale Chancengleichheit junger Menschen zu fördern. Dennoch spielt nicht nur die Zusammenarbeit mit einer benachbarten Kleingartenanlage eine zentrale Rolle, auch Kooperationen mit anderen Vereinen wie „Tausche Bildung für Wohnen“ betonen die besondere Bedeutung einer breiten, konzeptionell verankerten Integration des Projekts in lokale Netzwerke.

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LebensRäume – 26.04.2016

Wenn Stadt Bildung mitdenkt

Kinder lernen nicht nur in der Schule und Zuhause, sondern auch auf dem Weg zwischen diesen Orten und überall dort, wo sie sich in der Stadt bewegen. Durch jede Interaktion mit ihrem Lebensraum gewinnen sie neue Kenntnisse und Erfahrungen. Aber wie lassen sich Städte und Stadtteile so gestalten und organisieren, dass dadurch die Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen, die dort aufwachsen, bestmöglich gefördert werden? Mit dieser Frage haben sich angehende Architekten und Stadtplaner auseinandergesetzt und innovative Lösungen entwickelt. Die Ergebnisse der Sommerschule, die die TU Berlin 2015 mit Unterstützung des Bundesbauministeriums und der Vodafone Stiftung durchgeführt hat, sind jetzt veröffentlicht worden und als Download verfügbar.

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Wir-Urbanismus – 31.03.2016

Mischen Impossible? Tagungsdokumentation erschienen

Am 12. November 2015 fand in Düsseldorf die Fachtagung "Mischen impossible? Soziale Vielfalt, Nutzungsvielfalt – Wege zu urbanen Stadtquartieren" statt. Jetzt wurde ein Reader veröffentlicht, in dem man die verschiedenen Beiträge noch einmal nachlesen kann. Gerade die unterschiedlichen Blickwinkel (Stadtentwicklung, Immobilienwirtschaft und Wissenschaft) machen deutlich, dass „gemischte Quartiere“ ein Idealzustand ist, der sich nicht nach einer Schablone umsetzen lässt.

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LebensRäume – 12.02.2016

Leben in neuer Heimat

Rund ein Viertel der Einwohner Nordrhein-Westfalens hat einen Migrationshintergrund. Die Integration im Quartier ist eine wichtige Aufgabe in der Stadtentwicklung, die aktuell durch die Flüchtlingsbewegungen noch größere Bedeutung erhält. Denn eine einseitige Bevölkerungsstruktur in ohnehin benachteiligten Quartieren kann gravierende Folgen für den Stadtteil und seine Bewohner haben. So wächst auch die Bedeutung von Maßnahmen zur städtebaulichen Aufwertung, Sanierung und Modernisierung einzelner Stadtteile. Vermehrt diskutiert werden müssen auch Möglichkeiten der sozialen Stabilisierung, etwa durch Bildungs- und Förderungsangebote, Inklusion und die unmittelbare Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an städtebaulichen Erneuerungsprozessen.

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Neues – Quartiersentwicklung

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