Neues – Nachkriegsmoderne

UmBauKultur – 27.06.2017

Die Zukunftsmacher im Ruhrgebiet – Tim Rieniets zeigt Nachkriegsarchitektur

Dreharbeiten im Musiktheater im Revier für die WDR-Doku "Die Zukunftsmacher im Ruhrgebiet". Foto: StadtBauKultur NRW Dreharbeiten im Musiktheater im Revier für die WDR-Doku "Die Zukunftsmacher im Ruhrgebiet". Foto: StadtBauKultur NRW

Wer macht die Zukunft im Ruhrgebiet? Wo entstehen dort neue Ideen und neue Produkte? Dieser Frage ist der WDR in seiner Doku-Reihe „Die Zukunftsmacher im Ruhrgebiet“ nachgegangen und hat fünf Pioniere portraitiert, darunter auch Tim Rieniets von StadtBauKultur NRW.
Tim Rieniets führt den WDR durch das nördliche Ruhrgebiet und zeigt vergessene und wiederentdeckte Bauten der 1960er und 1970er Jahre. Am Beispiel dieser Bauten schildert Tim Rieniets seine Vision, die alte und oft ungeliebte Architektur der Nachkriegszeit mit Respekt zu behandeln und durch intelligente Maßnahmen wieder attraktiv und nutzbar zu machen.

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StadtGespräche – 23.06.2017

Brasílias Blutsverwandte – THE LINK bloggt für Tourismus NRW

Ein neues Format macht auf spannende Architektur- und Stadtgeschichten in Nordrhein-Westfalen aufmerksam, denn der Tourismus NRW e.V. hat im Kontext seines Projektes #urbanana die Berliner Blogger THE LINK mit der Veröffentlichung einer Beitragsreihe beauftragt. Mit der Verfassung der Beiträge in deutscher und englischer Sprache sollen auch internationale Reisende für das Land gewonnen werden. Im Laufe des Jahres sollen nun regelmäßig Geschichten über die baukulturelle Landschaft in Nordrhein-Westfalen erscheinen. Mit der Erstausgabe unter dem Titel „Brasília’s Twin City“ wurde bereits der erste umfangreiche Artikel veröffentlicht.

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UmBauKultur – 23.06.2017

Moderner Kirchbau an Rhein und Ruhr – Netzwerktreffen in Bonn

In Nordrhein-Westfalen, besonders im Rheinland und im Ruhrgebiet, gibt es einen großen Bestand an Kirchen aus der Nachkriegszeit, der nicht nur quantitativ herausragend ist. Auch die architektonischen und städtebaulichen Qualitäten vieler dieser Gebäude sind einzigartig. Dennoch ist ihre Zukunft oft ungewiss, da die zunehmende Zahl von Kirchenschließungen neue Nutzungskonzepte und Umbaumaßnahmen erfordert. Verschiedene Akteure und Initiativen setzen sich bereits intensiv mit diesen Herausforderungen auseinander. Dazu zählen Architekten, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger, aber auch Vertreter der kirchlichen Verwaltungen und Gemeindemitglieder, die vor Ort aktiv werden.

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UmBauKultur – 02.06.2017

Neues Leben in alter Schule: Die Ruhrmoderne Sommerakademie im „Marschall 66“

Ein Teil des Werkstückes im Hof, das im Rahmen der Sommerakademie enstanden ist. Foto: Joachim Schultz-Granberg Ein Teil des Werkstückes im Hof, das im Rahmen der Sommerakademie enstanden ist. Foto: Joachim Schultz-Granberg

Freiwillig zurück in die Schule? Aber gerne, dachten sich 50 Studierende von fünf (Hoch-)Schulen aus Marl, Köln, Dortmund, Münster und Kassel, die im Mai für eine Woche in die Hauptschule an der Kampstraße in Marl einzogen. Unterricht findet hier aber schon seit Jahren nicht mehr statt; die Schule steht seit langem leer. Um Ideen für eine neue Nutzung zu finden, wohnten und arbeiteten die Studierenden im Rahmen der Ruhrmoderne Sommerakademie (RMSA) in den ehemaligen Klassenräumen. Sie erkundeten die Umgebung in der Marler Innenstadt und bauten die Schule zu einem temporären Studien- und Ausstellungsort um. Damit schufen sie den Auftakt für eine Reihe von kulturellen Zwischennutzungen im „Marschall 66“, so der neue Name des Schulgebäudes, der an den Architekten der Schule Günther Marschall und das Entwurfsjahr des Gebäudes 1966 erinnert.

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UmBauKultur – 21.04.2017

Bilder von Beton – Fotoseminar zur Ruhrmoderne

Ein Foto aus der Serie zu Gebäuden der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet: Grugahalle, Esse I Fotograf: Christian Huhn, FH Dortmund Ein Foto aus der Serie zu Gebäuden der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet: Grugahalle, Esse I Fotograf: Christian Huhn, FH Dortmund

15 Fotografie-Studierende der Fachhochschule Dortmund haben sich ein Semester lang mit Gebäuden der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet auseinandergesetzt. In ihren Fotoserien dokumentierten sie unter anderem die Scharounschule in Marl, die Grugahalle in Essen und die Thomaskirche ein Gelsenkirchen. Geleitet wurde das Seminar von Prof. Jörg Winde (FH Dortmund) und Christine Kämmerer (StadtBauKultur NRW). Die Abschlusspräsentation fand am 4. April 2017 im Hertener Rathaus statt, das ebenfalls „Modell gestanden“ hatte.

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UmBauKultur – 31.03.2017

Ganz schön brutal: Ausstellung in Dortmund

Anarchitekton. Fotocredit: Jordi Colomer and Galerie Michael Rein Anarchitekton. Fotocredit: Jordi Colomer and Galerie Michael Rein

Ein verkannter Architekturstil als popkulturelles Phänomen? Der Brutalismus bekommt seit einiger Zeit neue, ungeahnt positive Aufmerksamkeit – vielleicht auch gerade weil er über Jahrzehnte verrufen war und nun immer mehr Gebäuden der Nachkriegsmoderne der Abriss droht. Die neuen Fürsprecher des für seine kompromisslose Formsprache bekannten Baustils formieren sich vor allem auf Blogs und in sozialen Netzwerken. Hier ist den letzten Jahren ein regelrechter Hype um sonst häufig als hässlich, gar menschenfeindlich verschriene Sichtbetonbauten entstanden. Um wohl keinen anderen Architekturstil hat sich im Internet ein derartiger Kult entwickelt.

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StadtGespräche – 31.03.2017

Moderne mit Tradition – Ausstellung zum Werk von Sep Ruf in Billerbeck

Haus aus den 30er Jahren von Sep Ruf in Billerbeck Foto: Privatbesitz Barbara Angele Haus aus den 30er Jahren von Sep Ruf in Billerbeck Foto: Privatbesitz Barbara Angele

Das münsterländische Billerbeck bietet erstmals in Nordrhein-Westfalen einen repräsentativen Einblick in das Werk von Sep Ruf (1908 - 1982), dem Architekten des Bonner Kanzler Bungalows. Die Ausstellung, ein Projekt des Architekturmuseums der TU München aus dem Jahr 2008, ist vom Kulturzentrum Kolvenburg des Kreises Coesfeld und der Baukultur-Werkstatt e.V. Billerbeck ins Münsterland geholt worden, weil Sep Ruf in Billerbeck 1931 mit dem Haus Wilhelm Suwelack eines seiner ersten Projekte realisierte.

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Panorama – 20.01.2017

Spielplätze als Designexponat

Churchill Gardens Estate, Pimlico London, 1978 © John Donat - RIBA Library Photographs Collection Churchill Gardens Estate, Pimlico London, 1978 © John Donat - RIBA Library Photographs Collection

Sie waren mehr gebaute Form denn Spielgerät und bewusst nicht als klassische Spielzeugwelt konzipiert, doch galten schon schnell als unzeitgemäß: Abstrakte Spielplatzarchitekturen, die zur Nachkriegszeit inmitten der neu entstehenden brutalistischen Wohnsiedlungen gebaut wurden. Das Royal Institute of British Architects (RIBA) lässt sie in der vom Architekturkollektiv Assemble und Simon Terril aus RIBA-Archivmaterial erarbeiteten Ausstellung „Brutalist Playground“ wieder auferstehen. So soll eine unverfälschte Perspektive auf die grundsätzlichen Ziele und Ideen der damaligen Architekten geboten werden, die neben der breiten Kritik an Konzepten des Nachkriegswohnungsbaus oft völlig in den Hintergrund getreten sind.

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Neues – Nachkriegsmoderne

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