Neues – Nachkriegsmoderne

Panorama – 20.01.2017

Spielplätze als Designexponat

Churchill Gardens Estate, Pimlico London, 1978 © John Donat - RIBA Library Photographs Collection Churchill Gardens Estate, Pimlico London, 1978 © John Donat - RIBA Library Photographs Collection

Sie waren mehr gebaute Form denn Spielgerät und bewusst nicht als klassische Spielzeugwelt konzipiert, doch galten schon schnell als unzeitgemäß: Abstrakte Spielplatzarchitekturen, die zur Nachkriegszeit inmitten der neu entstehenden brutalistischen Wohnsiedlungen gebaut wurden. Das Royal Institute of British Architects (RIBA) lässt sie in der vom Architekturkollektiv Assemble und Simon Terril aus RIBA-Archivmaterial erarbeiteten Ausstellung „Brutalist Playground“ wieder auferstehen. So soll eine unverfälschte Perspektive auf die grundsätzlichen Ziele und Ideen der damaligen Architekten geboten werden, die neben der breiten Kritik an Konzepten des Nachkriegswohnungsbaus oft völlig in den Hintergrund getreten sind.

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StadtGespräche – 19.01.2017

Räume neu denken – Symposium und Gründung eines Kirchbauvereins

Der moderne Kirchenbau in Nordrhein-Westfalen ist nicht nur quantitativ bedeutsam, sondern auch von besonderer architektonischer Qualität. Eine großer Zahl dieser Gebäude sieht allerdings angesichts der zunehmenden Zahl an Kirchenschließungen einer unsicheren Zukunft entgegen. Vielerorts diskutieren Gemeinden und Fachöffentlichkeit über die Möglichkeiten von Umbau und Umnutzung, oft droht der Abriss.

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UmBauKultur – 02.12.2016

Denkmalschutz für Nachkriegskirchen – Rettung oder Restriktion?

Die Frage nach dem Umgang mit ungenutzten Kirchengebäuden ist schon seit Jahren ein Diskussionsthema bei Denkmalpflegern, Theologen und Architekten, in Kirchengemeinden und Kommunen. Hunderte von Kirchen werden in den nächsten Jahren außer Dienst gestellt, weil die Zahl der Gottesdienstbesucher und Gemeindemitglieder sinkt und der Erhalt der Gebäude zu  kostenintensiv ist. Wenn keine geeignete Nachnutzung, droht – besonders bei Kirchen aus der Nachkriegszeit – häufig der Abriss. Um diesen einzigartigen Bestand zu schützen, prüfen die Landschaftsverbände seit einiger Zeit intensiv die Denkmalwürdigkeit von Kirchen aus den 1950er bis 1970er Jahren. Für Umbau und Neunutzung kann dieser Status aber auch eine erhebliche Einschränkung bedeuten, den die Kirchen als Eigentümern als Nachteil empfinden.

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UmBauKultur – 18.10.2016

BIG HERITAGE. Welche Denkmale welcher Moderne? – Ausstellung in Marl

„Big Heritage“ lautet der Titel einer Ausstellung, die sich mit der Architektur der Nachkriegszeit auseinandersetzt. Großes Erbe? Oder schweres Erbe? Eine Frage, die in der Bevölkerung, aber auch bei Fachleuten immer noch umstritten ist, wenn es um Bauten geht, die zwischen 1949 und 1980 entstanden sind und heute den größten Teil des Bestandes ausmachen. In den letzten Jahren sind diese Gebäude vermehrt auch in den Fokus der Denkmalpflege gerückt. Aber wann ist eine Campus-Universität schützenswert? Welche besonderen architektonischen Qualitäten besitzen Großwohnsiedlungen? Diesen und vielen weiteren Streitpunkten widmet sich die Ausstellung des Forschungsverbundes „Welche Denkmale welcher Moderne?“, die ab dem 11. November im Marler Rathaus zu sehen ist – in einem Gebäude der 1960er Jahre, über das selbst auch lange gestritten wurde, bevor es seinen Denkmalstatus erhielt.

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UmBauKultur – 27.06.2016

Lochfassade? Ungewöhnliches Konzept für Denkmalsanierung in Köln

Colonia-Hochhaus in Köln © Maximo Victoria Architects Colonia-Hochhaus in Köln © Maximo Victoria Architects

Das Colonia-Hochhaus auf der linken Rheinseite prägt seit 1970 die Silhouette Kölns. Der von Henrik Busch entworfene Bau war durch seine Ausstattung mit eigenem Parkhaus, Kindergarten, Schwimmbad, Fitnessräumen, Läden, wegen der modernen Gebäudetechnik und nicht zuletzt dank des grandiosen Ausblicks von Beginn an eine der begehrtesten Wohnlagen.

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UmBauKultur – 27.06.2016

Sanierung der Scharounkirche abgeschlossen

Foto: Hans Jürgen Landes Foto: Hans Jürgen Landes

Die Johanneskirche in Bochum ist nicht nur eines der herausragenden Werke der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet. Sie ist auch der einzige Kirchenbau von Hans Scharoun, der mit Bauten wie der Berliner Philharmonie Architekturgeschichte schrieb. Im Mai 2016 wurde nun die Sanierung des 1967 geweihten Gotteshauses nach sieben Jahren abgeschlossen. Für die Architekten Detlev Bruckhoff (bruckhoff keßler architekten, Bochum) und Andreas Gehrke (andreas gehrke architekten, Berlin) bedeutete das Projekt die denkmalgerechte Sanierung der Kirche, aber auch eine Weiterentwicklung von Scharouns ursprünglicher Entwurfsidee.

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UmBauKultur – 10.06.2016

Rathaus bleibt Rathaus – Gronau stimmt für den Erhalt eines 1970er-Jahre-Gebäudes

Rathaus in Gronau von Harald Deilmann © Stefan Rethfeld Rathaus in Gronau von Harald Deilmann © Stefan Rethfeld

Rathäuser sind nicht nur die Verwaltungssitze von Städten, sondern sollen auch Orte der Repräsentation sein, mit denen Rat und Bürger sich identifizieren können. In vielen Kommunen tut man sich jedoch schwer damit, wenn es sich um einen Bau aus der Nachkriegszeit handelt. In Gronau erwogen Ratsvertreter sogar, gegen die Eintragung ihres Rathauses in die Denkmalliste zu klagen.

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UmBauKultur – 18.05.2016

Hochhäuser kommen in die Jahre – Abriss oder Denkmalschutz?

KHD-Hochhaus in Köln © Jörg Beste KHD-Hochhaus in Köln © Jörg Beste

Nicht nur Kirch- und Rathaustürme prägen die Silhouetten unserer Städte, sondern auch Hochhäuser für Büro- und Wohnnutzungen. Während viele Gebäude aus den 1920er und 1930er Jahre schon lange denkmalgeschützt sind, stellt sich aktuell die Frage nach dem Umgang mit den Hochhäusern aus den 1950er bis 1970er Jahren. Entstanden in einer Zeit, deren städtebauliche Leitbilder und architektonische Sprache sich stark von unseren heutigen unterscheiden, stellen sie Denkmalpfleger und Architekten vor große Herausforderungen. Diese stehen vor der Aufgabe, die Gebäude zeitgemäß zu erhalten, zu sanieren und zu betreiben, zugleich aber auch die spezifischen Besonderheiten in Bautechnik und Materialität zu bewahren.

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Neues – Nachkriegsmoderne

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