Neues – Infrastruktur

LebensRäume – 11.05.2016

Tankstellenträume

Immerhin 2 ½ Jahre seines Lebens verbringt der Bundesbürger im Auto. Wie lange er an der Zapfsäule steht, ist nicht bekannt. Klar ist aber, dass Tankstellen nicht nur reine Zweckbauten sind, sondern auch soziale Treffpunkte, Rettung bei akuten Versorgungsengpässen und oft auch prägnante Blickpunkte im Stadtbild. Für den selbsternannten „Flaneur“ Friedrich Liechtenstein sind sie sogar „die romantischsten Orte unserer Zeit“. In der zehnteiligen Doku-Reihe „Tankstellen des Glücks“ reist er quer durch Europa, um an diesen Orten Trucker, Weltenbummler, Musiker und Künstler zu treffen. Zu sehen sind die Filme am 16. Mai auf ARTE im Rahmen des Thementags Tankstellenträume, an dem auch Klassiker von „Die Drei von der Tankstelle“ bis „Route 66“ gezeigt werden.

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LebensRäume – 05.09.2015

Stadt-Land-Gefälle in der Nahversorgung

Vor dem Frühstück noch schnell Käse vom Supermarkt gegenüber zu holen, ist in ländlichen Gebieten leichter gesagt als getan. Denn die Qualität der Nahversorgung eines Gebiets hängt von dessen Siedlungsstruktur ab, wie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in einer neuen Studie belegt. Untersucht wurde deutschlandweit die fußläufige Erreichbarkeit (maximal ein Kilometer Luftlinie) von Angeboten des regelmäßigen Bedarfs anhand folgender fünf Indikatoren der sozialen und technischen Infrastruktur: Supermarkt/Discounter, Hausarzt, Apotheke, Grundschule, Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs. Dabei zeigt sich ein deutliches Stadt-Land-Gefälle. Je kleiner die Siedlung ist und je weniger zentral sie liegt, desto weiter entfernt befinden sich die Angebote der Nahversorgung. So können knapp 80% der Großstädterinnen und Großstädter alle fünf untersuchten Angebote fußläufig erreichen, knapp ein Drittel der Bewohnerinnen und Bewohner von Landgemeinden hingegen kein einziges.

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StadtGespräche – 04.03.2015

Ein knallbuntes Denkmal?

Signalfarben in Gelb, Grün, Blau und Orange, eine sehr rationale Planung und ein modularer Aufbau machen die Bonner U-Bahnstationen der 70er Jahre zu etwas Besonderem. Namhafte Architekten waren damals an der Gestaltung beteiligt – und heute werfen diese zum Glück ganz und gar nicht zeitlosen Architekturen die Frage nach dem Denkmalbegriff auf: Wie wollen wir mit dem gebauten Erbe aus den Nachkriegsjahrzehnten umgehen? Welche Kriterien definieren hier bewahrenswerte Qualität? Diese Fragen werden in Zukunft immer häufiger gestellt werden.

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StadtGespräche – 09.06.2014

Sanierungsstau bei Brücken: Herausforderung für die Baukultur

Ein Großteil der etwa 39.000 Brücken im Netz der Autobahnen und Bundesstraßen ist älter als 40 Jahre, rund 15 Prozent aller Brückenflächen befinden sich in einem ungenügenden Zustand. Auch auf kommunaler Ebene gibt es Sanierungsbedarf: In Nordrhein-Westfalen besteht vor allem bei den Brücken aus den 60er und 70er Jahren Handlungsbedarf. Sie sind ursprünglich für deutlich geringere Verkehrsbelastungen geplant und gebaut worden. Die Sanierung dieser Brücken in erster Linie als technische Herausforderung zu sehen, ist aber zu kurz gegriffen: als landschafts- und stadtbildprägende Bauelemente verdienen sie eine besondere baukulturelle Wertschätzung – auch wenn diese in den letzten Jahren zum Teil verlorengegangen ist.

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Neues – Infrastruktur

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