Neues – Bürgerschaftliches Engagement

LebensRäume – 23.06.2017

Zukunft für Einfamilienhausgebiete

Gerade im ländlichen Raum werden zu viele Einfamilienhäuser gebaut – dadurch überaltern viele der bestehenden Objekte. Foto: Sebastian Becker Gerade im ländlichen Raum werden zu viele Einfamilienhäuser gebaut – dadurch überaltern viele der bestehenden Objekte. Foto: Sebastian Becker

„Zu viele Eigenheime auf dem Land“ – diese klare Botschaft lässt sich aus einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ablesen. Sie macht deutlich, dass zwischen 2011 und 2015 im Durchschnitt in ländlichen Kreisen 20 % mehr Wohnungen errichtet wurden, als sinnvoll wäre. In den Städten hingegen hinkt der Neubau von Wohnungen dem tatsächlichen Bedarf hinterher. Die Probleme, die das Übermaß an neugebauten Eigenheimen im eher ländlichen Raum mit sich bringt, benennt die Studie ebenfalls: Neue Leerstände gerade in den Bestandsgebäuden entstehen, die Dorfzentren veröden und die Kosten der Kommunen für die Infrastrukturen wachsen durch eine zunehmende Zersiedelung.

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Wir-Urbanismus – 15.05.2017

Freiraum Weberplatz: Gemeinsames Pflanzen mit Atelier Le Balto

Von April bis Oktober 2017 öffnet im Norden der Essener Innenstadt der „Freiraum Weberplatz“. Das leer stehende Haus der Begegnung (ehemalige Kaiser-Wilhelm-Ledigenheim) und der angrenzende Weberplatz werden temporär für ein Jahr als zentrale Anlaufstelle der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 entwickelt und genutzt. Um langfristig Leben auf den Weberplatz zu bringen, gibt es ein vielfältiges Programm, das gemeinsam von der Stadtverwaltung und verschiedenen Akteuren der Stadtgesellschaft organisiert wird. Zusätzlich können die Räume im Erdgeschoss als Veranstaltungsräume für gemeinnützige Aktivitäten und Events mietfrei gebucht werden. So werden neben Veranstaltungen der Grünen Hauptstadt Europas Aktivitäten wie Workshops, Diskussionsrunden und  Ausstellungen im Freiraum stattfinden.

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StadtGespräche – 12.05.2017

Wie macht man Vereine zukunftsfähig?

Gemeinnützige Vereine sind eine unverzichtbare Institution unserer Zivilgesellschaft, nicht nur im Sport sondern auch in sozialen und kulturellen Bereichen. Auch in der Baukultur leisten Vereine wertvolle Basisarbeit (Link Studie Stadtgespräche)! Aber vielen Vereinen fehlt es an Nachwuchs und an Perspektiven für ihre Zukunft.
Wer wissen möchte, wie man einen Verein zukunftsfest machen kann, der sollte am 10. Juni nach Münster kommen. Dort lädt die Freiwilligenagentur Münster in Kooperation mit der Stiftung Westfalen-Initiative zum Workshop „Vereine – fit für die Zukunft“ ein. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldeschluss dazu ist der 02. Juni 2017.

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StadtGespräche – 21.04.2017

Neue Publikation der Initiative Stadtgespräche NRW

Die Dokumentation zum Arbeitstreffen "Lokalteil" ist erschienen © StadtBauKultur NRW Die Dokumentation zum Arbeitstreffen "Lokalteil" ist erschienen © StadtBauKultur NRW

Wer öffentliche Veranstaltungen organisiert, möchte auch das Publikum erreichen. Wie man mit baukulturellen Themen den Weg in die Lokalpresse findet und wie man soziale Medien nutzen kann, um bekannter zu werden, war Gegenstand des zweiten Stadtgespräche-Arbeitstreffens, das am 24. Juni 2016 in Münster stattfand. Jetzt ist die Publikation zur Veranstaltung fertig. Es ist Dokumentation und Arbeitsmaterial in einem: Viele gute Beiträge und Ideen aus den Workshops der Veranstaltung sind in das Material eingeflossen und wurden so aufbereitet, dass sie auch für diejenigen interessant und nützlich sein können, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten oder sich zum ersten Mal mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen.

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Wir-Urbanismus – 21.04.2017

Quartiersakademie: Bürgerschaftliches Engagement in Stadt und Land

Entwicklungen wie der demographische Wandel, Zuwanderung oder die Digitalisierung beschleunigen die stetige Veränderung von Stadtteilen und dem Leben ihrer Bewohner. Ehrenamtliche Initiativen und Akteure vor Ort gelten dabei als wichtige Faktoren einer nachhaltigen Entwicklung ihrer Nachbarschaft. Um das zivilgesellschaftliche Engagement in Quartieren durch eine interaktive Lernplattform zu stärken, wurde Anfang 2016 vom Landesministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr die Quartiersakademie NRW ins Leben gerufen. Durch die von NRW.URBAN organisierte Veranstaltungsreihe soll der landesweite Praxisaustausch erfolgreicher Stadtteilprojekte gefördert werden, um engagierte Bürgerinnen und Bürger als Mitgestalter ihrer Quartiere weiter zu qualifizieren.

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Wir-Urbanismus – 03.03.2017

Das Gegenteil von Grau

"Refugees' Kitchen" / kitev Oberhausen © gegenteilgrau.de "Refugees' Kitchen" / kitev Oberhausen © gegenteilgrau.de

Nicht den gefühlten Stillstand und die Strukturprobleme des Ruhrgebiets, sondern die keimende Aufbruchsstimmung in den urbanen Nischen der Region in Szene zu setzen – das will der in Kürze erscheinende Film „Das Gegenteil von Grau“. Er portraitiert Initiativen wie kitev (Oberhausen), das Alsenwohnzimmer (Bochum), Raumräuber (Dortmund) oder die Kampagne Affe (Essen). Auch wenn die Zielsetzungen, Aktionsformen und räumliche Kontexte der dargestellten Gruppen denkbar verschieden sind, eint sie doch der Anspruch, „praktische Utopien“ zu erproben und sich für ein soziales Miteinander einzusetzen.

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Wir-Urbanismus – 03.03.2017

Bundesweite Kommunalkonferenz „Integration vor Ort leben"

Wie kann man Integration und sozialen Zusammenhalt mit den Mitteln der Stadtentwicklung unterstützen? Dieser Frage widmet sich die Konferenz des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) am 20. März 2017 in Dortmund. Gute Beispiele aus der Praxis von Städten und Gemeinden sollen dabei Anregungen geben – es wird aber auch ein neues Bund-Länder-Förderprogramm, der Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier" vorgestellt. Es zielt vor allem auf die Stärkung der sozialen Infrastruktur ab: Mit 200 Millionen Euro jährlich unterstützt das BMUB in den kommenden Jahren die Kommunen bei der Sanierung und Weiterentwicklung beispielsweise von Bildungseinrichtungen wie Schulen, Bibliotheken, Kindergärten oder auch Quartierstreffs.

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StadtGespräche – 20.09.2016

Filme im Bergpark: 1. Lohberger Filmfest

Kooperationspartner des Festivals ist die Initiative  „Filme mit Freunden“ aus Dinslaken Kooperationspartner des Festivals ist die Initiative  „Filme mit Freunden“ aus Dinslaken

Der Verein Parkwerk lädt vom 23. bis 25. September zum ersten Lohberger Filmfest in den Bergpark auf der ehemaligen Zeche Lohberg in Dinslaken ein. Parkwerk ist eine Gruppe von Lohbergerinnen und Lobergern, die gemeinsam Angebote und Dienstleistungen für ihren Stadtteil und den Bergpark entwickeln. Mit Unterstützung von StadtBauKultur NRW konnten Akteure unter der Schirmherrschaft des Dinslakener Filmregisseurs Adnan G. Köse und der Initiative „Filme mit Freunden“ das Filmfest auf die Beine stellen. Das Rahmenprogramm zum Film reicht von Musik, Installationen, Tanz bis zu internationalem Essen.

 

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Neues – Bürgerschaftliches Engagement

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