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LebensRäume – 12.02.2016

Landleben 3.0 – Neue Zukunft für ein schrumpfendes Dorf

Fölsen, irgendwo an der Grenze zu Niedersachsen, 200 Einwohner, kaum Kinder, dafür immer mehr alte Menschen. Die jungen Leute, die für Ausbildung oder Studium ihren Heimatort verlassen, kehren in der Regel nicht zurück, sondern bleiben in den Großstädten. Mittelständische Betriebe sind in den letzten Jahren ebenso aus Fölsen verschwunden wie Läden und Kneipen. Eigentlich ist der Stadtteil von Willebadessen im Kreis Höxter ein typisches Beispiel für schrumpfende Dörfer im strukturschwachen ländlichen Raum. Und trotzdem sind seit 2012 elf junge Paare, davon sieben mit kleinen Kindern, nach Fölsen gezogen. Sie schätzen das ruhige Landleben mit erschwinglichen Grundstücken und einer funktionierenden Dorfgemeinschaft. Dafür nehmen sie auch Nachteile wie geringe  kulturelle oder gastronomische Angebote, schlechte ÖPNV-Anbindung und weite Wege zum Kindergarten oder zum Arbeitsplatz in Kauf. Warum sich die neuen Bewohner für Fölsen entschieden haben, wie sich das Dorf seitdem verändert hat und welche Wünsche noch offen sind, erzählt eine Multimedia-Reportage des WDR unter reportage.wdr.de.

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