Neues – UmBauKultur

UmBauKultur – 03.03.2017

Baulücken und Brachen für den Wohnungsbau – Modellvorhaben zur Flächenreaktivierung

Die Zahl der neugebauten Wohnungen in Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Und der Trend hält weiter an. Oft steht dieser Bauboom aber im Widerspruch zum Ziel der Bundesregierung, den Flächenverbrauch, also die Erschließung neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen, bis zum Jahr 2020 deutschlandweit auf 30 Hektar pro Tag zu reduzieren. Im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie soll damit der Zersiedlung der Landschaft und dem Verlust landwirtschaftlicher und naturnaher Flächen entgegengewirkt werden. Zwar ist der Zuwachs neuer Flächen in den letzten fünfzehn Jahren deutlich zurückgegangen.

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UmBauKultur – 03.03.2017

Das kriminelle Geschäft mit Problemimmobilien

Eine Problemimmobilie mit heruntergekommenem Erker © Hanna Hinrichs Eine Problemimmobilie mit heruntergekommenem Erker © Hanna Hinrichs

Wie kommt es dazu, dass Häuser in der Stadt verfallen? Manche von ihnen stehen einfach leer und sind deshalb gefährdet, andere werden aber trotz schwieriger baulicher Verhältnissen noch bewohnt. Das geschieht nicht ohne Grund – es gibt Personen, die davon sehr profitieren. Der Mechanismus für diesen Profit, der zu Lasten der Bewohner und der öffentlichen Hand geht, hat viel mit den rechtlichen Rahmenbedingungen von Zwangsversteigerungen zu tun: Wenn der ursprüngliche Eigentümer nicht mehr für seine Immobilie aufkommen kann, werden die Gebäude zwangsversteigert. Zur Ersteigerung der betreffenden Häuser sind vorab lediglich sogenannte Sicherheitsleistungen zu zahlen.

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UmBauKultur – 08.02.2017

Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt

Bürogebäude "Clara und Robert", Düsseldorf. 
Foto: Friedhelm Krischer Bürogebäude "Clara und Robert", Düsseldorf. 
Foto: Friedhelm Krischer

Wie kann ein Arbeitsort aussehen, der nicht nur praktisch, sondern auch qualitätvoll gestaltet ist? Und was kann ein ins Stadtbild integrierter Gewerbestandort zur Planungs- und Baukultur beitragen? Wie Arbeitsorte in urbanen Lagen auf verschiedenste Weise Bestandteil des städtischen Leben werden können, zeigen zehn im Rahmen des Wettbewerbs „Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt“ ausgewählte Bauwerke aus den Bereichen Gewerbe, Produktion, Handwerk, Handel und Dienstleistungen. Die vom Landesbauministerium zusammen mit der Architektenkammer NRW prämierten Projekte decken ein breites Spektrum an Bautypen, gewerblichen Branchen und städtebaulichen Kontexten ab.

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UmBauKultur – 19.01.2017

Umbau gestartet: Museum am Ostwall wird Baukunstarchiv NRW

Start zum Umbau des Museums am Ostwall zum Baukunstarchiv NRW. Foto: Stadt Dortmund / Gaye Suse Kromer Start zum Umbau des Museums am Ostwall zum Baukunstarchiv NRW. Foto: Stadt Dortmund / Gaye Suse Kromer

Am Ostwall 7 in Dortmund wird umgebaut – zum vierten Mal seit 1875. Aus dem Gebäude, das bereits Oberbergamt, Museum für Kunst und Gewerbe, Museum für zeitgenössische Kunst und zuletzt ein temporär genutzter Leerstand war, wird nun das Baukunstarchiv NRW. Am 18.01.2017 legte Oberbürgermeister Ullrich Sierau den symbolischen Grundstein für die nun beginnende Revitalisierung des Gebäudes, dessen bewegte Umbaugeschichte StadtBauKultur NRW 2014 in der Ausstellung „Reduce/Reuse/Recycle --> Ostwall 7, Dortmund“ thematisierte.

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UmBauKultur – 19.01.2017

Neues Modellvorhaben zur Bekämpfung von Problemimmobilien

Problemimmobilie in Gelsenkirchen. Fotograf: Cristóbal Márquez Problemimmobilie in Gelsenkirchen. Fotograf: Cristóbal Márquez

Überbelegte Wohnungen, Matratzenlager, katastrophale bauliche und hygienische Zustände, illegale Nutzungen: Viele Städte in Nordrhein-Westfalen klagen über sogenannte „Schrottimmobilien“. Deren Eigentümer kümmern sich nicht um die Instandhaltung ihrer zunehmend verwahrlosenden Gebäude und vermieten sie trotz massiver Mängel zu oft überzogenen Preisen – häufig an Zuwanderer aus Südosteuropa. Es drohen soziale Konflikte, städtebauliche Missstände, der Verlust architektonischer Qualitäten und in der Folge oft erhebliche finanzielle Belastungen für die Kommunen, die mit den vorhandenen rechtlichen Instrumenten kaum gegen das Problem ankämpfen können.

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UmBauKultur – 19.12.2016

Ausgezeichnet: Umbauvorhaben in Essen und Herford sind „Nationale Projekte des Städtebaus“

Luftaufnahme der Kokerei mit Kammgebäude, Kühltürmen und Salzfabrik © Jochen Tack / Stiftung Zollverein Luftaufnahme der Kokerei mit Kammgebäude, Kühltürmen und Salzfabrik © Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Mit dem Programm fördert das Bundesbauministerium seit 2014 gezielt investive, investitionsvorbereitende und konzeptionelle städtebauliche Projekte mit besonderer Wahrnehmbarkeit und baukultureller Qualität. Aus 118 Bewerbungen hat eine interdisziplinäre Expertenjury für die diesjährige Förderrunde 16 Vorhaben ausgewählt, die Ende November offiziell von Bundesbauministerin Barbara Hendricks ausgezeichnet wurden. Mit dem BildungsCampus Herford und einer Umbaumaßnahme auf dem Essener Zollverein-Gelände stammen zwei der prämierten Projekte aus Nordrhein-Westfalen und werden mit jeweils ca. 3,5 Mio. Euro gefördert.

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UmBauKultur – 17.12.2016

Bestand braucht Haltung – Positionspapier des BDA NRW

„Bestand braucht Haltung!“ fordert der BDA Landesverband NRW in seinem vor Kurzem veröffentlichten Positionspapier zum Umgang mit dem baulichen Bestand und Erbe. Darin geht es nicht allein um denkmalpflegerische Fragen im engeren Sinn. Vielmehr regt der BDA dazu an, die Arbeit mit dem gesamten architektonischen und städtebaulichen Bestand in seinen unterschiedlichen Ausprägungen und Qualitäten neu zu bewerten. Dazu gehören auch Themen wie Ressourcenschonung und nachhaltiges Bauen. Statt Architektur als ein kurzlebiges Konsumprodukt zu verstehen, das in immer kürzeren Zyklen abgerissen und neugebaut wird, fordert der BDA mehr Respekt vor dem Bestand sowie seine nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung.

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UmBauKultur – 02.12.2016

Denkmalschutz für Nachkriegskirchen – Rettung oder Restriktion?

Die Frage nach dem Umgang mit ungenutzten Kirchengebäuden ist schon seit Jahren ein Diskussionsthema bei Denkmalpflegern, Theologen und Architekten, in Kirchengemeinden und Kommunen. Hunderte von Kirchen werden in den nächsten Jahren außer Dienst gestellt, weil die Zahl der Gottesdienstbesucher und Gemeindemitglieder sinkt und der Erhalt der Gebäude zu  kostenintensiv ist. Wenn keine geeignete Nachnutzung, droht – besonders bei Kirchen aus der Nachkriegszeit – häufig der Abriss. Um diesen einzigartigen Bestand zu schützen, prüfen die Landschaftsverbände seit einiger Zeit intensiv die Denkmalwürdigkeit von Kirchen aus den 1950er bis 1970er Jahren. Für Umbau und Neunutzung kann dieser Status aber auch eine erhebliche Einschränkung bedeuten, den die Kirchen als Eigentümern als Nachteil empfinden.

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Neues – UmBauKultur

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