Neues – Jahr 2017

LebensRäume – 21.04.2017

NRW lebt. weniger, bunter und älter – Abschlussveranstaltung am 3. Mai

Der demografische Wandel ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Alterspyramide von einst hat sich längst umgekehrt. Eine sinkende Zahl von Geburten verändert das Bild der Gesellschaft nachhaltig – auch in Nordrhein-Westfalen. Zugleich wird unsere Gesellschaft durch die weitgehende Mobilität vielfältiger.
Unter diesen Voraussetzungen lädt die Architektenkammer NRW am 3. Mai zu der Abschlussveranstaltung der Aktionsplattform „NRW lebt.“ ein. Bei der Gesprächsrunde in Düsseldorf wird der Frage „Wie wollen wir das Land in Zukunft gestalten?“ nachgegangen. Seit 2014 wurden mit Hilfe der Unterstützung von StadtBauKultur NRW bei sieben Veranstaltungen dieser Art in allen nordrhein-westfälischen Regionen mit unterschiedlichen Partnern Ideen, Perspektiven und Visionen für das Planen und Bauen der Zukunft entwickelt und mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert.

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StadtGespräche – 21.04.2017

UrbanSlam geht in die 3. Runde: „Stadt, Land, Fluss“ am 18. Mai in Köln

Poetry Slam ist längst ein etabliertes Format in der Kultur- und Kreativszene. Dabei messen sich spielerisch Vortragende in kurzen Präsentationen miteinander. Sie versuchen das Publikum für sich zu gewinnen und durch Abstimmung per Applausometer zum Sieger gekürt zu werden. In Anlehnung an diese Idee hat die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit StadtBauKultur NRW 2015 das Format UrbanSlam entwickelt. Bereits zweimal konnten dabei junge Architekten, Stadtplaner, Studierende und weitere Interessierte ihre Ideen für Stadtplanung und Architektur vorstellen. Dabei spielt keine Rolle, wie die Idee vermittelt wird – einziger Rahmen ist die Zeitvorgabe von zehn Minuten pro Vortrag. In den vergangenen Veranstaltungen ging es von einzelnen Projekten zur Flächennutzung bis zum umfassenden Neudenken der Struktur einer gesamten Stadt.

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LebensRäume – 21.04.2017

Verkehrsweg oder Lebensraum? – Fachgespräch zur B1 in Dortmund

Die B1 verläuft im Dortmunder Stadtgebiet als direkte Verbindung zwischen den Autobahnen A40 und A44. Die geschichtsträchtige Stadtallee hat in der Rolle als Hochleistungsstraße schon lange die Grenzen ihrer Kapazität erreicht. Ein durchgehend sechsspuriger Ausbau als Fortsetzung der A 40 mit drastischer Erhöhung des jetzigen Tempolimits könnte Realität werden. Diese Maßnahme würde jedoch verstärkte Lärm- und Schadstoffemissionen verursachen und nicht nur durch meterhohe Schallschutzwände weitere städtebauliche Beeinträchtigungen mit sich bringen. Wird der einstige „Schmuckboulevard“ endgültig zum gesichtslosen Autobahnabschnitt?

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Wir-Urbanismus – 21.04.2017

Quartiersakademie: Bürgerschaftliches Engagement in Stadt und Land

Entwicklungen wie der demographische Wandel, Zuwanderung oder die Digitalisierung beschleunigen die stetige Veränderung von Stadtteilen und dem Leben ihrer Bewohner. Ehrenamtliche Initiativen und Akteure vor Ort gelten dabei als wichtige Faktoren einer nachhaltigen Entwicklung ihrer Nachbarschaft. Um das zivilgesellschaftliche Engagement in Quartieren durch eine interaktive Lernplattform zu stärken, wurde Anfang 2016 vom Landesministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr die Quartiersakademie NRW ins Leben gerufen. Durch die von NRW.URBAN organisierte Veranstaltungsreihe soll der landesweite Praxisaustausch erfolgreicher Stadtteilprojekte gefördert werden, um engagierte Bürgerinnen und Bürger als Mitgestalter ihrer Quartiere weiter zu qualifizieren.

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UmBauKultur – 21.04.2017

Neueröffnung nach Umbau: Lünen feiert seine neue Innenstadt

Ehemaliges Hertie-Kaufhaus nach dem Umbau, Lünen I Fotograf: Jan Faßbender Ehemaliges Hertie-Kaufhaus nach dem Umbau, Lünen I Fotograf: Jan Faßbender

Knapp 1,3 Millionen Euro und großes Engagement mussten investiert werden, doch nun ist der Umbau abgeschlossen: Das ehemalige Lüner Hertie-Kaufhaus am Rathausplatz ist nun ein modernes Wohn- und Geschäftsgebäude. Insgesamt entstanden so in der Innenstadt 3000 Quadratmeter Wohn- und 2600 Quadratmeter Gewerbefläche. Mit dieser Kombination ist Lünen ein sehr gutes Beispiel für einen gelungenen Umgang mit Leerständen im Stadtkern geglückt.
„Lünen ist eine Musterstadt für Stadtentwicklung und Stadtumbau“ lobte auch der NRW-Städtebauminister Michael Groschek das Projekt während der Feierlichkeiten am 2. April in der erneuerten Innenstadt.

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Wir-Urbanismus – 21.04.2017

„Heimat made in Nieheim“ – Heimatwerker-Baustelle offiziell eröffnet

In der Stadt Nieheim arbeiten die Heimatwerker am Umbau des Ackerbürgerhauses I Fotograf: Sebastian Becker In der Stadt Nieheim arbeiten die Heimatwerker am Umbau des Ackerbürgerhauses I Fotograf: Sebastian Becker

Am 20. April 2017 ist das Projekt Heimatwerker nun auch offiziell gestartet. Landesbauminister Michael Groschek weihte gemeinsam mit Dr. Holger Pump-Uhlmann, dem Vorsitzenden des Vereins Heimatwerker NRW, die Baustelle im ostwestfälischen Nieheim ein. Nachbarn, Journalisten und andere Interessierte hatten die Gelegenheit, sich bei einem Rundgang über die Baustelle über die Planungen zu informieren und die 13 Flüchtlinge kennenzulernen, die bereits seit Anfang April dreimal wöchentlich als Heimatwerker aktiv sind. Erste Fortschritte sind schon zu sehen: Angeleitet durch ein Architekten- und Bauleiterteam wurden der alte Boden entfernt und Putz von den Wänden des historischen Fachwerkhauses geschlagen. Mit Unterstützung von Studierenden und ehrenamtlichen Helfern soll das Erdgeschoss des Gebäudes bis Ende 2018 zu einem öffentlichen Begegnungszentrum mit Lernwerkstatt umbaut werden.

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UmBauKultur – 21.04.2017

Bilder von Beton – Fotoseminar zur Ruhrmoderne

Ein Foto aus der Serie zu Gebäuden der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet: Grugahalle, Esse I Fotograf: Christian Huhn, FH Dortmund Ein Foto aus der Serie zu Gebäuden der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet: Grugahalle, Esse I Fotograf: Christian Huhn, FH Dortmund

15 Fotografie-Studierende der Fachhochschule Dortmund haben sich ein Semester lang mit Gebäuden der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet auseinandergesetzt. In ihren Fotoserien dokumentierten sie unter anderem die Scharounschule in Marl, die Grugahalle in Essen und die Thomaskirche ein Gelsenkirchen. Geleitet wurde das Seminar von Prof. Jörg Winde (FH Dortmund) und Christine Kämmerer (StadtBauKultur NRW). Die Abschlusspräsentation fand am 4. April 2017 im Hertener Rathaus statt, das ebenfalls „Modell gestanden“ hatte.

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Panorama – 21.04.2017

Vom Reiz des Brachlands: Ausstellung „Andere Orte“

Was macht Halden, Brachen und Ödland zu etwas Besonderem? Wie lassen sich ihre Besonderheiten herausarbeiten und ästhetisch inszenieren? Und können diese Nicht-Orte auch als Neuland betrachtet werden, das Chancen und Möglichkeiten bietet? Studierende des Romanischen Instituts der Universität zu Köln und des Lehr- und Forschungsgebiets Architekturtheorie der RWTH Aachen haben sich gemeinsam mit Orten beschäftigt, die aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden sind. Im Rahmen einer interdisziplinären Projektarbeit wurden verwahrloste Flächen entlang des Datteln-Hamm-Kanals im östlichen Ruhrgebiet erkundet und umschrieben.

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Neues – Jahr 2017

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