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Wir-Urbanismus – 16.03.2016

Bauhütte Witten – Initiative für den gemeinschaftlichen Bau einer Flüchtlingsunterkunft

Niedergebranntes Flüchtlingsheim in Witten, Foto: Bauhütte Witten Niedergebranntes Flüchtlingsheim in Witten, Foto: Bauhütte Witten

Am 25. Januar 2016 wurden drei als Flüchtlingsunterkunft vorgesehene Holzbauten in Witten durch ein Feuer zerstört. Doch statt sich durch die Brandstifter entmutigen zu lassen, wollen viele engagierte Wittener die Häuser gemeinsam wieder aufbauen – besser, größer und schöner. In der bereits vier Tage nach dem Anschlag gegründeten Bauhütte Witten haben sich der Help-Kiosk e. V., das Institut für Waldorfpädagogik und weitere Unterstützer zusammengeschlossen. Drei Architekten helfen ehrenamtlich bei der Planung. Die Initiative will den Wiederaufbau als soziales Integrationsprojekt gestalten. Flüchtlinge, Studierende und alteingesessene Wittener sollen zusammen bauen, ihre unterschiedlichen Fähigkeiten einbringen und sich dadurch besser kennenlernen. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken, erstmals am vergangenen Sonntag, konnten sich die Nachbarn über das Projekt informieren. Viele Anwohner haben sich schon bereiterklärt, mitzuhelfen.

Im Neubau sollen dann Menschen aus der ganzen Welt unter einem Dach zusammenleben – von Studenten-WGs bis zu Flüchtlingsfamilien. Auch ein kleines Hotel, in dessen Betrieb Flüchtlinge mitarbeiten können, gehört zum Konzept. Schon in den nächsten Wochen sollen die Bauarbeiten beginnen.

Informationen zum Projekt (und zum Spendenkonto) auf www.facebook.com/bauhuette.witten.

Weitere Informationen und Bilder vom ersten Treffen "Forum Bauhütte Witten" gibt es auf der Webseite sway.com.

Einen Betrag des WDR zur Wittener Initiative kann man hier noch einmal hören: www1.wdr.de

Auch StadtBauKultur NRW wird ein Projekt in der Stadt Nieheim starten, bei dem Flüchtlinge und Studierende zusammen planen und bauen. Ein leerstehendes Haus soll saniert und anschließend für gemeinsame Zwecke genutzt werden. Dabei geht es nicht nur darum, schnell neuen Wohnraum zu schaffen. Vielmehr wird das Bauen als eine Chance gesehen, einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen und berufliche Qualifikationen zu erwerben. Es ermöglicht, andere Menschen, ihre Sprache und Kultur besser kennenzulernen. Und ein Ort, den man selbst mit viel Eigenleistung und Herzblut gestaltet hat, stärkt die Verbundenheit und kann zur neuen Heimat werden. Bereits jetzt gibt es in den Kommunen und Hochschulen in Nordrhein-Westfalen großes Interesse an dem Projekt. Wie es weitergeht, erfahren Sie demnächst auf unserer Website und im Newsletter.

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